Frist abgelaufen

Stadtverwaltung Pirna, Hochwasserschadensbeseitigung 2021, Gewässerinstandsetzung Teichgrundbach, 01796 Pirna OT Obervogelgesang

Angebotsfrist
31.08.26, 09:59 Uhr
Auftraggeber
Stadtverwaltung Pirna
Ort
Pirna OT Obervogelgesang, Sachsen
Veröffentlicht
12.08.2026
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung

Originalunterlagen ↗

Leistungsbeschreibung

a) Auftraggeber: Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Pirna; Bereich/Abteilung: Fachdienst Stadtsanierung, Förderung & Vergabe; Straße, Hausnummer: Am Markt 1/2; Postleitzahl: 01796; Ort: Pirna; Land: DE; Telefon: [siehe Bekanntmachung]; Internet-Adresse: www.pirna.de; E-Mail: [siehe Bekanntmachung]

b) Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung

c) Angebote können nur elektronisch abgegeben werden.

d) Art des Auftrages: Bauvertrag nach VOB/B

e) Ort(e) der Ausführung: Offizielle Bezeichnung: Gewässer 2. Ordnung "Teichgrundbach" im Ortsteil Obervogelgesang; Postleitzahl: 01796; Ort: Pirna; Land: DE

f) Art und Umfang der Leistung: Instandsetzung Teichgrundbach in Pirna nach Unwetterereignis 16.&17.07.2021 Sicherung Abbruchkante und Beräumung Teichgrundbach - Auszug aus der Baubeschreibung

Zwischen den Ortschaften Naundorf und Struppen befindet sich das Einzugsgebiet des Teichgrundbaches. Das leicht nach Süden ansteigende und heute als Acker- und Wiesenfläche genutzte Gelände wird von der Kreisstraße 8733 durchquert.

Die Ableitung ist als Gewässer II. Ordnung eingestuft. Die Stadt Pirna teilt sich mit der Gemeinde Struppen im Bereich des Hangwaldes die Unterhaltungspflicht des Gewässers.

Die Steillage ist u.a. der Grund für massive Erosionsschäden und den damit verbundenen Abgang von großen Mengen an Geröll und Gesteinsschutt.

Durch die Regenereignisse im Juli 2021 kam es daher im Unterlauf des Teichgrundes zu erheblichen Schäden ober- und unterhalb der Gemeindegrenze Struppen / Stadt Pirna.

Den Schadensbereich gilt es Gemeindegrenze übergreifend zu beplanen.

Um Schäden auf dem Gemeindegebiet der Stadt Pirna zu vermeiden, hat sich die Stadt Pirna, wie bei den Maßnahmen zuvor, als federführend für die Sicherung der Steillage als direkt betroffener Unterlieger bereit erklärt.

Es sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

1. Beräumung des Gewässerprofils von Geröll/Ablagerungen

Das Gewässerprofil ist von Geröll/Ablagerungen zu befreien. Dabei sind größere Steine erschütterungsarm zu zerkleinern. Die zu entnehmenden, losen Sandsteine sind auf Weiterverwendung zu prüfen. Nicht mehr benötigtes Material ist abzutransportieren und einer Verwertung zuzuführen. Die Beräumung kann u.a. händig sowie maschinell erfolgen. Die Wahl zur Durchführung der Beräumung obliegt dem AN. Im Zuge der Beräumung ist der Sohlbereich in Abhängigkeit der örtlichen Gegebenheiten zu profilieren.

Bereich:

• Station 0+011,65 bis 0+021,28

• Station 0+032,49 bis 0+038,36

• Station 0+045,49 bis 0+054,77

2. Wiederherstellung einer Furt

Die aus der Furt herausgelösten Trittsteine sind wiederherzustellen. Um eine langfristige Stabilität zu erhalten, ist auf dem Felsuntergrund ein Stahlnetz (Betonstahlmatte Q188A) mittels Kurzanker (Felsnägel d=16 mm, Länge 0,60 m) zu fixieren. Im Anschluss daran ist eine Spritzbetonschicht mit einer Stärke von 4 bis 5 cm aufzutragen. In diese Betonschicht sind geeignete, aus dem Gewässerprofil gewonnene, Steine zu setzen und miteinander zu verspannen. Des Weiteren sind die Steine mit Beton zu verklammern. Dabei ist auf ein zurückgesetztes Fugenbild zu achten, wo sich Feinsedimente ablagern können.

Die Trittsteine besitzen eine Höhe von ca. 25 cm. Die Länge beträgt in etwa 1,90 m und Breite ca. 1,40 m.

Bereich: • Station 0+041,50 bis 0+043,40

3. punktuelle Erhöhung der vorhandenen Trockenmauer

Die vorhandene Trockenmauer soll im Zuge der Maßnahme abschnittsweise um ca. 0,30 m bis 0,50 m erhöht werden. Für die Erhöhung der Trockenmauer ist das aus dem Gewässerprofil zu bergende Gesteinsmaterial zu verwenden. Die vorhandene Mauerkrone ist zu reinigen und für die Setzung der Steine vorzubereiten. Die Steine sind auf die Mauerkrone in ein 0,02 m starkes Mörtelbett zu setzen und gut miteinander zu verzahnen. Die Fugen sind zurückgesetzt auszubilden und abschließend mit Feinsedimenten zu verschließen.

Die neue Mauerkrone ist in der Breite nach obenhin verjüngend auszubilden (von 0,50 m auf ca. 0,20 …

Zuschlag / Ergebnis

Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.

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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.