Generalplanung Neubau Bezirksverwaltung Wuppertal
- Teilnahmefrist
- 02.11.2026, 11:00 Uhr
- Auftraggeber
- Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik
- Ort
- Hamburg, Hamburg
- Laufzeit
- 4 Jahre
- Fläche (laut Beschreibung)
- ca. 3.133 m²
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Veröffentlicht
- 03.10.2026
Leistungsbeschreibung
Die Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation (Auftraggeberin) ist eine bundesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts. Als gesetzliche Unfallversicherung versichert die Auftraggeberin Unternehmen aus dem Transport- und Verkehrsgewerbe. Dazu gehören der Güter- und Personentransport, Entsorgung, Post-Logistik, Telekommunikation, Luftfahrt, Binnenschifffahrt, Seeschifffahrt und Fischerei, aber auch Flieger- und Fahrschulen, Abschleppdienste, Bestattungsunternehmen und Reittierhaltung. Sie berät und unterstützt die bei ihr angeschlossenen Unternehmer und deren Mitarbeitenden bei der Prävention von Arbeits- und Wegeunfällen, arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und Berufskrankheiten. Sie ist zuständig für die Rehabilitation und Entschädigung bei Arbeits- und Wegeunfällen sowie Berufskrankheiten. Die Auftraggeberin beabsichtigt den Neubau eines Verwaltungsgebäudes mit Außenanlage in Wuppertal. Ziel des Vorhabens ist die Errichtung eines wirtschaftlichen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Verwaltungsgebäudes unter Berücksichtigung moderner Arbeitsplatzkonzepte und einer effizienten Flächennutzung. Für den geplanten Neubau steht eine Grundstücksfläche von 3.133 qm zur Verfügung. Auf dem Grundstück stehen derzeit ein leerstehendes freistehendes Garagen- (EG) und Lagergebäude (OG) sowie ein leerstehender zusammenhängender, teilunterkellerter mehrgeschossiger Gebäudekomplex. Diese Bestandsgebäude müssen abgebrochen und entsorgt werden. Drei gebäudebezogene Gutachten liegen bereits vor. Das Grundstück liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplans 622 A1 - Friedrich-Engels-Allee/West. In dem geplanten Verwaltungsgebäude besteht Bürobedarf für 160 Beschäftigte. Neben den reinen Büroräumen sind auch sonstige für den Verwaltungsbetrieb notwendige Räume, wie Besprechungs-, Sozial- und Archivräume, Teeküchen, ein großer Sitzungssaal für max. 100 Personen, der multifunktional genutzt werden kann sowie ein kleiner, klar abgetrennter öffentlich zugänglicher Besucherbereich einzuplanen. Das neue Verwaltungsgebäude muss barrierefrei geplant werden. Nach derzeitiger Bedarfsplanung wird von einer Bruttogrundfläche (BGF) von ca. 4.000 m² sowie einer Nutzungsfläche (NUF) von ca. 2.500 m² ausgegangen. Im Rahmen der Planung sind Möglichkeiten zur Optimierung der Büroflächen sowie zur Bündelung und Mehrfachnutzung von Neben-, Service- und Sonderflächen zu untersuchen und zu bewerten. Dabei sind die für die Auftraggeberin geltenden Vorgaben des Bundesamtes für Soziale Sicherung (BAS) zu berücksichtigen und einzuhalten. Die Auftraggeberin legt besonderen Wert auf nachhaltige Konzepte und Techniken, sowohl beim Bau als auch beim Betrieb. Auf der Außenanlage besteht neben kommunalrechtlich vorzuhaltenden Parkflächen zusätzlicher Bedarf für Ladestationen und Stellflächen für Dienstwagen, Fahr- und Motorräder. Um das Bauvorhaben realisieren zu können, sind neben den üblichen baurechtlichen Genehmigungen auch Genehmigungen des Bundesamts für Soziale Sicherung (BAS) als Aufsichtsbehörde der Auftraggeberin einzuholen. Zudem muss die Auftraggeberin im Laufe des Verfahrens ihre Selbstverwaltung (Vorstand und Bauausschuss als Lenkungsausschuss) beteiligen. Der Beginn der Bauausführung ist derzeit für November 2030 vorgesehen. Die Fertigstellung des Bauvorhabens wird nach aktueller Planung für Dezember 2032 angestrebt.
Optionen/Verlängerung: Die Kontaktdaten der Vergabestelle dürfen nur in dem hier benannten Vergabeverfahren verwendet werden, soweit eine Kommunikation über die Vergabeplattform aus vom AG zu vertretenen Grün-den oder aus anderen rechtlichen Gründen nicht möglich ist. Einer Speicherung oder Verwendung der Daten für Informationen, Newsletter oder Angebote außerhalb dieses Vergabeverfahrens wird ausdrücklich widersprochen. Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Unterlagen beizuziehen bzw. zu verlangen. Informationen zu Form, Einreichung, Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge sowie zu Bewer-berfragen können …
Eignungsanforderungen (Auszug)
- Eintragung in das Handelsregister Der Bewerber hat einen aktuellen Auszug aus dem Handelsregister/Berufsregister oder eine Kopie desselben einzureichen (der Auszug soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag nicht älter als 6 Monate sein). a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.
- Gefordert ist eine Erklärung (siehe Eignungsformblatt) über den allgemeinen Jahresumsatz in Euro (netto) des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, d. h. für die Ge-schäftsjahre, welche in den Jahren 2023, 2024, 2025 abgeschlossen wurden. Ein Bestand des Unter-nehmens seit drei Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als drei Jahre be-stehen, sind die …
- a) Mindestanforderung: Gefordert ist die Erklärung (siehe Eignungsformblatt) einer bestehenden Berufs- / Haftpflichtver-sicherung mit Angabe der Deckungssumme je Versicherungsfall (pro Versicherungsfall mindes-tens zweifach maximiert): - für Personenschäden: mind. 3 Mio. Euro (pro Schadensfall) - für Sachschäden: mind. 3 Mio. Euro (pro Schadensfall) - für Vermögens- einschließlich …
- Der Bewerber hat eine Präsentation seines Unternehmens und ggf. die Einbeziehung von Unterauf-tragnehmern als gesondertes Dokument auf möglichst maximal 2 DIN A4-Seiten einzureichen. a) Mindestanforderung: Keine. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.
- Gefordert ist eine Erklärung (siehe Eignungsformblatt), dass der Bewerber die Möglichkeit zur re-gelmäßigen Anwesenheit vor Ort am Projekteinsatzort (Wuppertal) hat und diesen innerhalb von 2 Stunden erreichen kann. Diese Erklärung umfasst sämtliche Personen, die im Rahmen des Projektes seitens des Bewerbers eingesetzt werden sollen. Darüber hinaus ist zu erklären, dass die Möglich-keit und …
- Der Bewerber hat einen Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung "Architekt/-in", bei-spielsweise durch Kopie der Eintragungsurkunde in die Architektenkammer, einzureichen. a) Mindestanforderung: Gefordert ist ein Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" oder vergleichbar. b) Bewertung im Rahmen der Bewerberreduzierung: Keine.
Branchen
Automatisch zugeordnet anhand der CPV-Codes und des Titels.
Quelle: Bekanntmachung a5d10953-1534-403e-9b52-b9a450c3d5e5-01 im Datenservice Öffentlicher Einkauf (CC0). Alle Angaben ohne Gewähr – rechtlich maßgeblich sind allein die Originalbekanntmachung und die Vergabeunterlagen.