Brandschutzplanung und Fachbauleitung Brandschutz
- Angebotsfrist
- 07.10.2026, 11:00 Uhr
- Auftraggeber
- Landeshauptstadt München, Baureferat
- Ort
- München, Bayern
- Laufzeit
- 16.11.2026 – 15.08.2033
- Fläche (laut Beschreibung)
- ca. 32.000 m²
- Verfahren
- Offenes Verfahren
- Veröffentlicht
- 18.09.2026
Leistungsbeschreibung
Brandschutzplanung und Fachbauleitung Brandschutz den Neubau einer Feuerwehr- und Rettungsdienstschule, BA2, Aidenbachstraße 7, 81379 München.
Am Standort der Feuerwache 2 soll die bestehende Feuerwehrschule durch einen Neubau ersetzt werden, der eine vollständige Ausbildung ermöglicht. Es werden Schulungsräume für theoretische Lehrinhalte, aber auch verschiedenste Übungs-, Simulations- und Trainingsanlagen für den praktischen Ausbildungsteil errichtet. Das Nutzerbedarfsprogramm umfasst eine umzusetzende GF von ca. 32.000qm Aufgrund organisatorischer Abhängigkeiten, müssen ggf. einzelne Teile der Übungsanlagen im Rahmen einer Vorabmaßnahme umgesetzt werden. Der Aus- und Fortbildungsbetrieb der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr der Stadt München findet derzeit auf dem hier vorliegenden Projektgelände in Obersendling statt, auf dem auch die Feuerwache 2 ihren Standort hat. Aufgrund räumlicher und technischer Unzulänglichkeiten wurden im Laufe der Zeit zunehmend verschiedene Schulungsmodule, die an sich integraler Bestandteil der Ausbildung sind, ausgelagert auf andere Standorte in München und teils auch über Bayern hinweg verstreut. So beispielsweise die rettungsmedizinische Ausbildung, die EDV-Schulungen, die Höhenretterausbildung und die Gruppenführerfortbildung. Die auf dem Gelände vorhandenen Schulungsgebäude sind technisch veraltet und befinden sich teils am Ende ihres Lebenszyklusses. Sie haben funktionale Einschränkungen oder bieten schlicht zu wenig Raum. Dieser auf mehreren Ebenen defizitären Situation soll mit der neuen Feuerwehrschule Abhilfe geschaffen werden. Ein Konzept zur technischen Ausrüstung einschließlich der dafür notwendigen Grundlagen sind im Zusammenwirken mit den verschiedenen Fachplanern und gemäß der inhaltlichen Vorgaben des Nutzerbedarfsprogramms zu erarbeiten. Die technischen Funktionsflächen sind entsprechend der sich daraus ergebenen Erfordernisse auszubilden und ökonomisch zu dimensionieren. Sie müssen in Übereinstimmung mit dem Gesamtentwurf gebracht und entsprechend der Nutzungsbereiche aufgeteilt und zugeordnet werden. Ziel ist ein integriertes Projekt für Architektur, Bauphysik, Nachhaltigkeit und Haustechnik zu entwickeln. Für den sommerlichen Wärmeschutz, für Lüftungen, Klimatisierung sowie die Vorkehrungen hinsichtlich von Starkregenereignissen und Wasserhaltung sind entsprechend architektonische wie auch technische Lösungen zu einem gemeinsamen, ganzheitlichen Konzept zusammenzuführen. Grundsätzlich sind dabei technisch einfache und passive Konzepte anlagentechnischen Lösungen vorzuziehen. Dazu sollen im Zusammenspiel mit den anderen Fachbeteiligten entsprechende Vorschläge erarbeitet werden. Eine enge Absprache mit einem gesondert beauftragten Klimadesigner wird erwartet.
Ein erster Bauabschnitt, bestehend aus dem Brandhaus, der Atemschutzwerkstatt und der Atemschutzübungsstrecke, wird im Rahmen einer gesonderten Vorabmaßnahme realisiert. Dieser erste Bauabschnitt ist nicht Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens und gehört nicht zum Umfang der ausgeschriebenen Leistungen.
Optionen/Verlängerung: Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Erste Stufe: Beauftragung der LPH 1 und der LPH 2 aus Leistungsheft F Brandschutzplaner; Zweite Stufe: Beauftragung der LPH 3 aus Leistungsheft F Brandschutzplaner; Dritte Stufe: Beauftragung der LPH 4 aus Leistungsheft F Brandschutzplaner; Vierte Stufe: Beauftragung der LPH 5 aus Leistungsheft F Brandschutzplaner; Fünfte Stufe: Beauftragung der LPH 6 und der LPH 7 aus Leistungsheft F Brandschutzplaner; Sechste Stufe: Beauftragung der LPH 8 und der LPH 9 aus Leistungsheft F Brandschutzplaner und Leistungsheft G Fachbauleitung Brandschutz. Ein …
Eignungsanforderungen (Auszug)
- Der Bieter hat mit dem Angebot den Nachweis über seine berufliche Qualifikation als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen mit der Fachrichtung Architektur/Bauingenieurwesen oder gleichwertig zu erbringen. –- Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bieters nachgewiesen wird, dass der benannte …
- Eigenerklärung über den gemittelten Gesamtumsatz des Bieters aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto)
- Eigenerklärung des Bieters, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgendem Inhalt vorgelegt wird: Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von über mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 0,5 Mio. EUR für sonstige Schäden. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, …
- Vorlage von mindestens 1-2 Referenzen vergleichbarer Leistungen des Bieters aus dem Referenzzeitraum 2016 - Ende der Angebotsfrist. Ein Projekt kann, wenn es die Mindestbedingungen aller Referenzen erfüllt, auch mehrmals benannt werden. Man kann demnach auch mit einem Referenzprojekt alle Mindestbedingungen erfüllen. Die Referenzen müssen jeweils folgende Mindestkriterien erfüllen: -- Referenz …
Branchen
Automatisch zugeordnet anhand der CPV-Codes und des Titels.
Quelle: Bekanntmachung f67627f6-d2b0-4509-a95e-c7d3bdb90801-01 im Datenservice Öffentlicher Einkauf (CC0). Alle Angaben ohne Gewähr – rechtlich maßgeblich sind allein die Originalbekanntmachung und die Vergabeunterlagen.