Frist abgelaufen

Stadtentwässerung Hannover - Zentralgebäude Kläranlage Hannover-Herrenhausen - Generalunternehmerleistungen

Teilnahmefrist
09.09.26, 11:00 Uhr
Auftraggeber
Landeshauptstadt Hannover - Stadtentwässerung
Ort
Hannover, Niedersachsen
Veröffentlicht
15.08.2026
Laufzeit
24 Monate
Verfahren
Nicht offenes Verfahren

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Leistungsbeschreibung

Fur die Verbesserung der Infrastruktur der Landeshauptstadt Hannover plant die Stadtentwässerung Hannover den Neubau des Zentralgebäudes der Kläranlage Hannover-Herrenhausen. Die Stadtentwässerung Hannover betreibt in Hannover Herrenhausen die Kläranlage Hannover-Herrenhausen, Dunenweg 20 mit einer heutigen Ausbaugröße fur 500.[siehe Bekanntmachung] Einwohner. Die Kläranlage besteht aus einem mechanischen Anlagenteil, einem Zentralteil und dem biologischen Anlageteil, die insgesamt örtlich voneinander getrennt sind. Die gesamte Kläranlage befindet sich in einer Umbauphase, bei der in den nächsten Jahren zahlreiche Erneuerungen und Erweiterungen

geplant sind. Ein Teil dieser geplanten Umbaumaßnahme ist der Neubau des Zentralgebäudes der Kläranlage Hannover Herrenhausen. Das derzeitige Betriebsgebäude mit Werkstätten und Lager, Betriebswasseraufbereitung und Parkplätzen befindet sich auf dem Zentralteil der Kläranlage Hannover-Herrenhausen. Das Zentralgebäude ist über 40 Jahre alt, entspricht in vielen Punkten nicht mehr den heutigen Anforderungen und ist in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Eine Erweiterung des bestehenden Zentralgebäudes ist nicht geplant. Für den Neubau des Betriebsgebäudes wurde ein Grundstücksteil auf dem biologischen Teil der Kläranlage westlich der Leine zwischen der Erschließungsstraße im Norden und der Bahnlinie im Süden festgelegt. Der Neubau des Zentralgebäudes besteht aus zwei Teilgebäuden, dem 5-geschossigen Sozialgebäude und dem eingeschossigen Werkstattgebäude. BGF - Bruttogrundfläche Sozialgebäude: BGFR 4.753 m², BGFS 25 m² Werkstattgebäude: BGFR 2.852 m², BGFS 419 m² Gesamt: BGFR 7.605 m², BGFS 444 m² NUF - Nutzflächen Sozialgebäude: NUF 2.398 m² Werkstattgebäude: NUF 2.374 m² Gesamt: NUF 4.772 m² Im Sozialgebäude sind folgende Nutzungen geplant: - Küche zur Herstellung von ca. 50 Essen pro Tag einschließlich Lager- und Sozialräumen - Speisesaal für 100 Personen - Seminar-

/Schulungsraum - Umkleide- und Duschbereiche Schwarz/Weiß für 130 Personen - Büro/Verwaltung - Technikflächen Das Werkstattgebäude umfasst folgenden Nutzungen: - Werkstatt Wartung und Betrieb (W1) - Werkstatt Technische Arbeitssicherheit (W2) - Mechaniker-/MSRWerkstatt (W3) - Schlosserwerkstatt (W4) - Elektrowerkstatt (W5) - Ausbildungswerkstatt (W6) - den einzelnen Werkstätten zugeordnete Büro- und Nebenflächen Der Neubau positioniert sich parallel zur Bahnlinie im Süden. Auf Grund des schmalen und sehr langen

Grundstücks reihen sich die einzelnen Werkstätten in einer 120 m langen eingeschossigen Halle

aneinander. Im Osten schließt sich ein 5-geschossiger Kopfbau mit Kantine, Küche, Umkleiden, Büros und Technikzentrale an. Von Osten über die Brücke kommend, ist der Kopfbau als Adresse für den biologischen Teil der Kläranlage schon von Weitem sichtbar. Die Kantine als belebtester und öffentlichkeitswirksamster Bereich ist mit ihren dreiseitig verglasten Fassaden für den Ankommenden sofort erkennbar. Unter dem gefalteten Dach werden Hallen und Kopfbau zu einer architektonischen Einheit. Im Norden zur Erschließungsstraße rücken die Werkstatthallen unter dem gefalteten Dach zurück. Das Faltdach wird hier zum Witterungsschutz für die Gebäudezugänge und -Zufahrten. Alle anzuliefernden Bereiche (Werkstätten, Küche) sind ebenerdig angeordnet und werden von Norden erschlossen. Die Stadtentwässerung möchte als Umweltbetrieb ökologisch und nachhaltig bauen. Grundlage der Vorplanung ist daher das Konzept der Holz-Hybrid-Bauweise, in dem Betonbauteile wie Decken, Wände und Unterzüge weitestgehend durch Holzbauteile ersetzt bzw. der Anteil an Betonbauteilen minimiert wird. Die Holz-Hybrid-Bauweise soll sich auch nach außen im Fassadenmaterial widerspiegeln. Das Gebäude erhält daher eine vertikale Holzverschalung. Ein schmaler Betonsockel dient der Holzfassade als Witterungsschutz. Das Gebäude liegt im Landschaftsraum der Leinemasch. Die Wahl des natürlichen Fassadenmaterials Holz und die Form des gefalteten …

Eignungsanforderungen

  • 1. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen. 2. Im Falle einer Eignungsleihe ist eine Verpflichtungserklärung der Unternehmen, deren Kapazitäten für den Nachweis der Eignung in Anspruch genommen werden, vorzulegen, in der das Unternehmen erklärt, dem Bieter im Auftragsfall die …
  • Anzahl der in den letzten drei Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) jahresdurchschnittlich beschäftigten Personen, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal. Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Der Nachweis kann mit der vom Auftraggeber direkt abrufbaren Eintragung in die allgemein zugängliche Liste des Vereins für die Präqualifikation …
  • Erfahrungsnachweis des Bewerbers (des/der Unternehmen/s) in Form der Benennung von mindestens drei Referenzprojekt innerhalb der letzten 5 Jahre (ab 01.01.2021 bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags), über die Erbringungen von Baumaßnahmen, welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind. Vergleichbar sind Referenzprojekte mit folgenden …
  • Erklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung im Auftragsfall mit folgenden Haftungs-summen: - mindestens 5,0 Mio. EUR für Personenschäden, - mindestens 5,0 Mio. EUR für sonstige Schäden Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Bei einer …
  • Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025). Der durchschnittliche Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) muss mindestens 35 Mio. brutto betragen. Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. In den beigefügten Vordrucken für den Teilnahmeantrag sind die …
  • - Erklärung zu Russland-Sanktionen gemäß Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022. - Verschwiegenheits-/Geheimhaltungsverpflichtung - Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer - …

Zuschlag / Ergebnis

Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.

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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.