Frist abgelaufen
Neubau des „Haus für Menschen mit Behinderung“
- Teilnahmefrist
- 03.08.26, 10:00 Uhr
- Auftraggeber
- Gemeindeverwaltung Bietigheim
- Ort
- Bietigheim, Baden-Württemberg
- Veröffentlicht
- 04.07.2026
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Neubau des „Haus für Menschen mit Behinderung“
Leistungsbeschreibung
Der Gebäudekörper für das "Haus für Menschen mit Behinderung" (HfMmB) ist als Ergänzung des Seniorenzentrums als Satteldachhaus mit 3 Geschossen geplant. Die Firstlinie in Nord-Süd Richtung entspricht dem Gesamt-Ensemble und schreibt die traditionelle Bebauungsstruktur
an der Wilhelmstrasse fort. Dem Gebäude westlich vorgelagert ist eine 3-geschossige Balkonstruktur in Metallbau, die die Aufenthaltsbereiche der Wohngruppen erweitert. Der Freibereich entwickelt sich vis-a-vis der Außenflächen der westlich benachbarten Tagespflege, sodass ein räumlicher und sozialer Zusammenhang der Bewohnergruppen gefördert wird. An der östlichen Eingangsseite ist das Teilgrundstück mit einer öffentlichen Durchwegung venetzt, die zur nördlichen Kirchstrasse überleitet. Die Traufhöhe ist mit +9,50m geringfügig unterhalb der benachbarten Kontur des geplanten Seniorenzentrums angesetzt, da auf ein überhohes Erdgeschoss verzichtet werden kann. Die
Dachneigung und Firsthöhe entsprechen in etwa dem des Seniorenzentrums.
Eine genaue Grundstücksbildung in Abgrenzung zum benachbarten Ensemble ist bislang nur im Sinne des Geltungsbereiches des B-Plans getroffen worden. Dort wird zwischen dem Vorhabenbezogenen- und dem Angebotsbebauungsplanteil unterschieden. Im Sinne des Gesamtprojektes werden Dienstbarkeiten zu vereinbaren sein, so z.B. für die Durchwegung und die Position und Erschließung der Nebenanlagen für Müll und Fahrrad.
Nutzungen
• 3 Wohngruppen mit je 6 Bewohnern (18 Bewohner)
• jedes Zimmer mit eigenem barrierefreien Bad (bodengleiche Dusche 120x120cm)
• Zimmerbreiten von 3,25m (>3,20m), Zimmergröße 16,90m² (>16,00m²) vgl. LHeim-BauV0
• Wohnbereich mit 45m² für 6 Bewohner
• 1x Betreuerbereich im EG
• 5 Apartments, die separat vom Treppenhaus aus direkt erschlossen werden können
• Teilunterkellerung mit Technikflächen, Abstellbereiche, WC Besucher, EDV, Waschraum, Wäsche etc.
• Ein Anschluss an die Tiefgarage des Seniorenzentrums wurde aus Kostengründen ver-worfen
• Technikflächen (Heizung und Elektro) gemäß Angaben der Fachplanung
Architektur / Fassade / Materialität
• Regelmäßige Fenster- und Pfeilermaße
• französische Fenster mit integrierter Glasbrüstung (Klemmleiste)
• Vordach Erker farblich abgesetzt (ggf. olivgrün)
• Loggien Gerüst und Fluchtbalkon als filigrane Stahlkonstruktion (ggf. olivgrün)
• Satteldach mit Oberfläche als Flachziegel in anthrazit (z.B. Erlus Linea sintergrau) in Abstimmung mit den Oberflächen PV
• Option eines Solardaches als Systemlösung (z.B. Firma Ennogie Solardach)
• Fassade als WDVS mit Oberputz (3mm Körnung)
• EG Fassadenbekleidung in Sondermaterial im Bereich des Eingangs, z.b. Naturstein oder Keramik
• Alu-Fensterbänke mit Jalousie bzw. Rollläden Führungsschienen farblich abgestimmt
• Balkon bzw. Loggien mit Staketengeländer
• Dachrand (Traufe/Ortgang) Metallteile pulverbeschichtet in Sonderfarbe gemäß Putz Ton
• Farbgebung als Ton-in-Ton Konzept mit den Bauteilen des Seniorenzentrums. Farbspektrum gebrochenes weiß bis beige Putztöne
Brandschutz
• Das Gebäude wird als GK3 klassifiziert
• Treppenhaus (notwendige Treppe) als 1. Rettungsweg
• 2. Rettungsweg über mobile Anleiterung mit Steckleiter (OK FFB 2.OG< 8.00m)
• Abstand zur öffentlichen Verkehrsfläche <50m
• Zusätzliche Möglichkeit der Anleiterung über Fluchtbalkon am Flurende 1. und 2.OG
• Aufstellfläche für das Hubrettungsfahrzeug auf der öffentlichen Verkehrsfläche (Wilhelmstraße)
TGA
• Bislang angedacht war eine Lösung mit Wärmepumpe (Luft-Wasser) als Außengerät. Ein entsprechender Aufstellort im Freibereich wäre noch zu definieren, da hierfür kein Flachdach über 2.OG zur Verfügung steht.
Tragwerk
• Die Gebäudestruktur im Massivbau
• Die Gründung erfolgt über Streifen- und Einzelfundamente in Abstimmung mit dem Bodengutachten.
Nachfolgende Terminschiene ist geplant:
• Planungsbeginn: Im Anschluss der Vergabe
• Abschluss LPH 3: Februar 2027
• Baubeginn: Herbst 2027
• Fertigstellung: …
Zuschlag / Ergebnis
Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.
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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.