Frist abgelaufen
Lühesperrwerk Planung
- Teilnahmefrist
- 13.04.26, 10:00 Uhr
- Auftraggeber
- NLWKN Betriebsstelle Stade
- Ort
- Jork, Niedersachsen
- Veröffentlicht
- 04.03.2026
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Leistungsbeschreibung
Es ist ein Neubau des Lühesperrwerks zu planen. Das Sperrwerk befindet sich an der Lühemündung zur Elbe in der Gemeinde Grünendeich im Bereich des Deichverbands I. Meile Altenlandes in der Elbdeichlinie südöstlich von Stade. Die elbseitig im Bereich des Sperrwerkauslaufes liegende Klappbrücke im Zuge der Kreisstraße 39 wurde 1982 erbaut und ist Eigentum des Landkreises Stade, wird jedoch vom Sperrwerkswart des NLWKN bedient. Als Folge des Klimawandels / Meeresspiegelanstiegs sind die Bemessungswasserstände inkl. Vorsorgemaße an die neue Klimasituation angepasst worden. Mit dem Erlass des Niedersächsischen Umweltministeriums "Umsetzung der Niedersächsischen Küstenschutzstrategie 2020" vom 16.02.2021 wurde u.a. mit einem deutlich erhöhten Vorsorgemaß dem verstärkten Meeresspiegelanstieg Rechnung getragen. Die Überprüfung der Sperrwerke an der Unterelbe ergab für das Lühesperrwerk, dass der aktuelle BWSt noch ohne das neue Vorsorgemaß von 100 cm statisch aufgenommen werden kann. Für die aktuellen Küstenschutzanforderungen der kommenden 100 Jahre kann es nur in Verbindung mit einem Ersatzneubau, einer Erhöhung, Ertüchtigungen und/oder lastmindernden Maßnahmen im Rahmen der statischen Möglichkeiten dieses erfüllen. Die Planungen zu einem Neubau des Sperrwerks sollen in den nächsten Jahren durchgeführt werden, wobei ein Neubau in naher Umgebung des vorhandenen Bauwerks realisiert werden soll. Da sich das Bauwerk in der Hauptdeichlinie der Tideelbe befindet, muss das neue Sperrwerk auch den Anforderungen des Küstenschutzes gerecht werden. Die Funktionsfähigkeit des bestehenden Sperrwerks muss jederzeit gewährleistet sein. D.h. das bei einem Neubau das Bestandssperrwerk erst nach Fertigstellung des Neubaus zurückgebaut werden kann.
Eignungsanforderungen
- Die Deckungssummen der Versicherung müssen mindestens betragen: Haftpflichtversicherung für Personenschäden: 1,5 Mio. EUR. Haftpflichtversicherung für sonstige Schäden (Vermögens- und Sachschäden): 1,5 Mio. EUR. Der Nachweis ist den Teilnahmeunterlagen beizufügen.
- Es ist ein Mindestjahresumsatz der mindestens letzten 2 Jahre in Höhe von jeweils 1 Mio. Euro nachzuweisen. Der Nachweis ist den Teilnahmeunterlagen beizufügen.
- Die Vorgehensweise bei der Bewertung kann den Anlagen 005 und 006 entnommen werden. Im Hinblick auf die Bewertung der technischen bzw. beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers sind ausschließlich die vorgelegten Referenzen maßgeblich. Weitere Angaben hierzu unter dem Pkt. "Verfahren" Zusätzliche Informationen in dieser Bekanntmachung.
Zuschlag / Ergebnis
Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.
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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.