Frist abgelaufen

Generalsanierung, optional Neubau Sporthalle Schulzentrum Mülheim-Kärlich, Los 1 - Objektplanungs- und Bauüberwachungsleistungen Gebäude und Freianlagen

Teilnahmefrist
22.12.25, 10:00 Uhr
Auftraggeber
Verbandsgemeinde Weißenthurm
Ort
Mülheim-Kärlich, Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
02.12.2025
Laufzeit
01.03.2026 – 31.12.2028
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

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Leistungsbeschreibung

Die Sporthalle Schulzentrum Mülheim-Kärlich soll generalsaniert werden. Es handelt sich um eine Dreifeld-Sporthalle, 1976 errichtet in Skelett- bzw. Massivbauweise. Seit 2001 erfolgten sieben Teilsanierungen in Schwerpunktbereichen wie Dacheindeckung, Schwingboden, Dämmung eines Teilbereichs der Außenwände oder Heizung und Lüftung. Insgesamt herrscht in dem Gebäude ein Sanierungsstau, der nur durch ein Gesamtkonzept zu beseitigen ist. Einzelheiten des Bestands und der Planungsaufgabe ergeben sich aus der gutachterlichen Grundlagenermittlung, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist. Raumbelüftung (Lüftungsanlage), Raumakustik, die gesamte Ausstattung und Möblierung sowie das Sicherheitskonzept sind zu prüfen und planerisch anzupassen. Planungsleistungen für die Bereiche Technische Gebäudeausrüstung, Brandschutzplanung und Bauphysik werden gesondert beauftragt und sind bis auf die entsprechenden Koordinationsleistungen nicht Auftragsgegenstand. Alle zugänglichen Außenbauteile müssen geprüft und bei Bedarf energetisch und technisch überarbeitet werden, um die zukünftige Gesetzesvorgaben der Beheizung mittels im Wesentlichen regenerativer Energieträger zu ermöglichen. Es ist beabsichtigt, die Sporthalle in ein Nahwärmenetz des Schulzentrums einzubinden. Zugänge, Tribünenplätze und sanitäre Anlagen sind weitgehend barrierefrei herzustellen. Ein entsprechendes Konzept ist eng mit den Genehmigungsbehörden abzustimmen. Brandschutz: Die Erstellung eines Brandschutzkonzeptes ist erforderlich und wird gesondert ebenfalls ausgeschrieben. Es soll ein Gesamtkonzept erstellt werden, dass alle im Rahmen der Sanierung vorzunehmenden Eingriffe in den Bestand betrachtet. Bestehende Mängel ergeben sich ebenfalls aus dem Gutachten. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung: Es wird eine Sanierung angestrebt. Die Auftraggeberin geht derzeit davon aus, dass die Weiternutzung und Sanierung der Sporthalle sinnvoll und wirtschaftlich ist. Bestandteil der Planungsaufgabe ist eine erweiterte Wirtschaftlichkeitsberechnung im Rahmen der Leistungsphase 3 mit einem Vergleich der Varianten Sanierung und Neubau. Sollte sich wider Erwarten ein Neubau als wirtschaftlicher herausstellen, wird der Auftragnehmer zugleich mit der Neubauplanung beauftragt (optional) sowie mit der Abbruchplanung (optional). Ein Neubau soll ggfs. aus Gründen der Kosten- und Zeitersparnis in Modulbauweise erfolgen. Die anrechenbaren Kosten betragen geschätzt netto: KG 300 - 4.096.879,00 EUR; KG 400 - 1.767.013,00 EUR; KG 500 - 97.479,00 EUR; KG 600 - 173.513,00 EUR. Es handelt sich um eine Kostenschätzung nach BKI. Änderungen im Rahmen der aufzustellenden Kostenberechnung sind möglich.

Eignungsanforderungen

  • 1. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. 2. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will.
  • Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Architekt, Ingenieure, Techniker etc.) (§ 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB).
  • Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers: Drei Referenzen, davon zwei, die die Sanierung vergleichbarer Sporthallen betreffen und eine Referenz, die den Neubau einer vergleichbaren Sporthalle betrifft, und die die folgenden Mindestanforderungen erfüllen: I. Zwei Referenzen über Sanierung: 1. Das Referenzobjekt ist eine Zweifeldsporthalle oder größer. 2. Erbracht wurden die …
  • Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren genannt werden (§ 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB). …
  • Erläuterung der technischen Büroausstattung des Bewerbers mit Nennung der wichtigsten verwendeten Software.
  • Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB).

Zuschlag / Ergebnis

Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.

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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.