noch 45 Tage EU-weite Ausschreibung

Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und streng geschützten Amphibienarten zwischen Oschersleben und Harbke

Angebotsfrist
18.11.2026, 10:00 Uhr
Auftraggeber
Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt
Ort
Halle (Saale), Sachsen-Anhalt
Laufzeit
01.01.2028 – 29.10.2028
Verfahren
Offenes Verfahren
Veröffentlicht
23.09.2026

Zu den Vergabeunterlagen ↗

Leistungsbeschreibung

1. Ziel des Projektes ist die Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und streng geschützten Amphibienarten im Westteil Sachsen-Anhalts zwischen Oschersleben im Südosten und Harbke im Nordwesten.

Die Leistung beinhaltet die Erfassung des gesamten Amphibieninventars sowie der an den Laichgewässern vorhandenen Prädatoren (insbes. Waschbär) an insgesamt mindestens 3 Begehungsterminen. Sie umfasst zudem eine Bewertung des Erhaltungszustandes der vorgefundenen Populationen von Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie sowie die Dokumentation der Ergebnisse.

Gegenstand des vorliegenden Ausschreibungsverfahrens ist die Erfassung der Amphibien im Jahr 2028 in insgesamt ca. 4 Messtischblättern. Die Leistung wird in zwei räumliche Lose aufgeteilt, für die separat geboten werden kann.

2.1 Untersuchungsgebiet

Das für die Untersuchungen vorgesehene Projektgebiet (im Folgenden UG) befinden sich im Westteil Sachsen-Anhalts zwischen Oschersleben im Südosten und Harbke im Nordwesten. Im Norden wird es grob vom Verlauf der BAB 2 begrenzt.

Das UG umfasst insgesamt eine Gesamtfläche von ca. 489,92 km2, was einer Fläche von ca. 3,85 vollen Messtischblättern entspricht (im Mittel 127,3 km2/MTB). Es wird unterteilt in zwei räumliche Lose, und zwar:

2.1.1 Los 1 – Zwischen Harbke und Wulferstedt

Das UG befindet sich an der Westgrenze Sachsen-Anhalts zwischen Harbke im Norden und Wulferstedt im Südosten und umfasst insgesamt eine Gesamtfläche von ca. 235,82 km2, was einer Fläche von ca. 1,85 vollen Messtischblättern entspricht (im Mittel 127,3 km2/MTB).

2.1.2 Los 2 – Zwischen Eilsleben und Oschersleben

Das UG beinhaltet die beiden Messtischblätter Seehausen (3833) und Oschersleben (Bode; 3933) südlich der BAB 2 und umfasst insgesamt eine Gesamtfläche von ca. 254,10 km2, was einer Fläche von 2 vollen Messtischblättern entspricht (im Mittel 127,3 km2/MTB).

Hinweis: Zuschlagslimitierung

Für die Losvergabe besteht eine Loslimitierung in Form der Zuschlagslimitierung. Danach wird für maximal ein Los pro Bieter ein Zuschlag erteilt. Bieter dürfen Angebote für ein oder mehrere Lose einreichen. Sollte sich ein Bieter für mehrere Lose bewerben, jedoch nur den Zuschlag für eine bestimmte Anzahl an Losen erstreben, die von der Zuschlagslimitierung nicht umfasst ist, so hat er dies mit Angebotsabgabe ausdrücklich mitzuteilen. Durch den Bieter ist eine fortlaufende Rangfolge in Form einer zusätzlichen Anlage zum Angebot (formlos) festzulegen.

Die Wertung erfolgt insoweit in den folgenden Schritten:

1. Für jedes Los wird das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.

2. Sollte ein Bieter bei mehr Losen das wirtschaftlichste Angebot abgegeben haben als er

aufgrund der Loslimitierung den Zuschlag erhalten kann, so entscheidet die vom Bieter

mitgeteilte Rangfolge darüber, bei welchen Losen er den Zuschlag erhält.

3. Bei den Losen, bei denen dieser Bieter aufgrund der Loslimitierung keinen Zuschlag er-

hält, erhält das Angebot mit dem zweitwirtschaftlichsten Wert den Zuschlag, sofern bei je

nem Bieter nicht bereits das Kontingent gemäß der Loslimitierung ausgeschöpft ist, usw.

Letzteres gilt auch, wenn der Bieter für ein „freiwerdendes“ Los eine höhere Priorität ein

getragen hat als bei den ihm zugeschlagenen Losen aus dem ersten Durchgang.

4. Für den Fall, dass Lose mangels ausreichender in der Wertung verbliebener Bieter nicht

bezuschlagt werden können, kann die Loslimitierung durch den Auftraggeber aufgehoben

werden. In der Folge können einem Bieter mehr als zwei Lose zugeteilt werden. Für

diese Nachverteilung der Lose kommen lediglich diejenigen Bieter in Betracht, die sich

für die verbleibenden Lose auch beworben haben. Die Verteilung erfolgt nach den vorge

nannten Punkten 1. bis 3.

Sollte ein Bieter eine Beteiligung an dieser Nachverteilung ablehnen, so hat er dies ausdrücklich mit Angebotsabgabe mitzuteilen.

Lose (2)

  1. Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und streng geschützten Amphibienarten zwischen Harbke und Wulferstedt
    Auszug aus der Leistungsbeschreibung: .....Los 1 – Zwischen Harbke und Wulferstedt Das UG befindet sich an der Westgrenze Sachsen-Anhalts zwischen Harbke im Norden und Wulferstedt im Südosten und umfasst insgesamt eine Gesamtfläche von ca. 235,82 km2, was …
  2. Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und streng geschützten Amphibienarten zwischen Eilsleben und Oschersleben
    Auszug aus der Leistungsbeschreibung: .Los 2 – Zwischen Eilsleben und Oschersleben Das UG befindet sich an der Westgrenze Sachsen-Anhalts zwischen Harbke im Norden und Wulferstedt im Südosten und umfasst insgesamt eine Gesamtfläche von ca. 235,82 km2, was …

Eignungsanforderungen (Auszug)

  • Befähigung zur Berufsausübung einschl. Auflagen und hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- und Handelsregister: Berufsgenossenschaft ODER Eintragung in Berufs- oder Handelsregister ODER anderweitiger Nachweis, wenn zuvor genanntes unzutreffend (siehe Anlage 08_Eigenerklärung zur Eignung)
  • Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen je Versicherungsfall von 1.500.000 Euro für Personenschäden und 500.000 Euro für Sachschäden besteht. Soweit der Versicherungsschutz bei Angebotsabgabe noch nicht besteht, wird er bis zur Zuschlagsertei-lung hergestellt.

Branchen

Entsorgung, Abwasser & Umweltdienste in Sachsen-Anhalt

Automatisch zugeordnet anhand der CPV-Codes und des Titels.

Quelle: Bekanntmachung 91808bb3-8c04-4371-978b-d524664a6cd5-01 im Datenservice Öffentlicher Einkauf (CC0). Alle Angaben ohne Gewähr – rechtlich maßgeblich sind allein die Originalbekanntmachung und die Vergabeunterlagen.