Frist abgelaufen
Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften (Göttingen) - Sanierung Haus 11: ELT
- Teilnahmefrist
- 13.08.26, 12:00 Uhr
- Auftraggeber
- Max-Planck-Gesellschaft Abt.III
- Ort
- Göttingen, Hermann-Föge-Weg 11, Niedersachsen
- Veröffentlicht
- 15.07.2026
- Geschätzter Auftragswert
- 0,01 €
- Laufzeit
- 50 Monate
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Leistungsbeschreibung
Gegenstand der zu vergebende Leistung sind Ingenieurleistungen aus dem Bereich der ELT-Technik gem. §§ 53 ff. HOAI „Technische Ausrüstung“ in mehreren Stufenabrufen. Für das Bauvorhaben „Erweiterung Institut am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen " sind folgende Anlagengruppen (AG) zu berücksichtigen:
AG 4 Starkstrom
AG 5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen,
AG 6 Förderanlagen
Die veranschlagten Gesamtbaukosten (KG 200 bis 700) belaufen sich auf ca. 12,149 Mio. € netto. Die voraussichtlich anrechenbaren Kosten für die vorgenannten Anlagengruppen liegen nach einer ersten Kosteneinschätzung bei ca.1.604.993 € netto. Die Bruttogrundfläche beträgt 2.635 m² und der Bruttorauminhalt 10.539 m³.
Technische Gebäudeausrüstung
Der Anschluss an das öffentliche Stromnetz erfolgt über die bestehende Trafoanlage im Untergeschoss des Gebäude G11A.Die Trafoanlage ist im Besitz des Energieversorgungsunternehmen und ist nur von außen zugänglich. Die Netzeinspeisung zur Trafoanlage erfolgt über den Herrmann-Föge-Weg.
Die nach der Photovoltaik-Pflicht-Verordnung (§32a NBauO) des Landes Niedersachsen notwendige Dachbelegung mit eine Photovoltaikanlage ist einzuhalten. Des Weiteren sind Leistungsvorhaltungen für eine Zukünftige Ladeinfrastruktur zu berücksichtigen.
Die Niederspannungsversorgung der Gebäude G11A und G11N erfolgt aus der bestehenden Niederspannungsschaltanlage die im Untergeschoss des Gebäudes G11A verortet ist. Die Niederspannungsschaltanlage ist auf den zukünftigen Bedarf des Institutes auszulegen und gegebenenfalls anzupassen.
Die Niederspannungsinstallation für das Gebäude G11N ist ausgehend von der Niederspannungsschaltanlage unter Berücksichtigung der Brandschutzanforderungen neu aufzubauen. In der zukünftigen Planung ist der Aufbau über Gebäudehaupt- und Etagenverteiler zu prüfen.
Die Allgemein- und Sicherheitsbeleuchtung für das Gebäude G11N ist neu aufzubauen.
Der innere- und äußere Blitzschutz, sowie der Potentialausgleich sind zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen bzw. zu erneuern.
Der Telekommunikationsanschluss und die aktiven Netzwerkkomponenten befinden sich im Gebäude G11A.
Dieser ist auf das Gebäude G11N zu erweitern bzw. gegebenenfalls in der weiteren Planung auf einen zentralen Ort neu auszubilden.
Die Brandmeldeanlage befindet sich im Gebäude G11A. Diese ist gegebenenfalls auf den aktuellen technischen Stand anzupassen und auf das Gebäude G11N zu erweitern.
Die bestehende Zutrittskontrollanlage ist auf Ihren Zustand zu prüfen, und gegebenenfalls auf das Gebäude G11N zu erweitern.
Im Gebäude G11N befindet sich die EDV-Technik.
Die Dateninfrastruktur ist auf den zukünftigen Bedarf des Institutes anzupassen. Für das Gebäude G11N ist das Datennetz über Etagenverteiler neu aufzubauen. Gegebenenfalls ist für beide Gebäude ein gemeinsamer Serverraum auszubilden. Es wird eine Medientechnische Ausstattung für Seminar- und Besprechungsräume geschaffen werden. Des Weiteren müssen Räume mit Aufnahme- und Regietechnischer Ausstattungen berücksichtigt werden.
Es ist ein Personenaufzug für die Barrierefreiheit mit einzuplanen, die das Gebäude G11N und gegebenenfalls G11A erschließt.
Für das Gebäude G11N ist während der gesamten Bauzeit eine Baustromversorgung sicherzustellen.
Besonderer Hinweis betr. Bieterfragen aufgrund besonderer äußerer Ereignisse (z.B. Sars-COV-2 oder Ukraine Krieg): Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Angebotserstellung etwaige mögliche bzw. erkennbare Beeinträchtigungen, z.B. in Bezug auf die Verfügbarkeit von Materialien und Produkten, Arbeitskräften, eine evtl. verzögerte Beibringung
von geforderten Nachweisen, Auswirkungen auf etwaige Nachunternehmer etc. Fragen, die in diesem
Zusammenhang auftreten, bitten wir rechtzeitig vor Angebotsfrist über das Nachrichtensystem der eVergabe zu stellen.
Eignungsanforderungen
- Mit Einreichung dieses Teilnahmeantrages bestätigt der Bewerber, dass er nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem er niedergelassen ist, in das Berufs- oder Handelsregister dieses Staats eingetragen ist (für Bewerber mit Sitz in Deutschland: es wird bestätigt, dass der Bewerber in ein entsprechendes Handelsregister, Partnerschaftsregister bzw. Berufsregister ordnungsgemäß eingetragen ist, …
- Erklärung zum Personalbestand für entsprechende Dienstleistungen, die beauftragt werden sollen, für die Jahre 2023, 2024 und 2025, wobei die fest angestellte Mitarbeiter/innen in Vollzeit, inkl. Büro-Inhaber/in bzw. -Geschäftsführer/in sind. Teilzeitkräfte sind in Vollzeitäquivalente (VZÄ) entsprechend umzurechnen (ohne freie Mitarbeiter/innen, Praktikant/innen und Aushilfen). Geforderte …
- Mit Einreichung dieses Teilnahmeantrages verpflichtet sich der zukünftige Auftragnehmer vor Auftragserteilung - jedoch erst nach Aufforderung durch die Auftraggeberin – zur Sicherung etwaiger Ersatzansprüche – eine Berufshaftpflichtversicherung mit den nachstehend aufgeführten Mindestanforderungen an die Deckungssumme abzuschließen bzw. eine verbindliche Bestätigung des Versicherers bzw. eines …
- Erklärung zum Mindestjahresumsatz (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren in dem Tätigkeitsbereich, der beauftragt werden soll. Geforderte Mindestanforderungen (Bewerbergemeinschaften werden in Summe gewertet): Mittelwert in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren KG 440 ≥ 75.000 € netto KG 450 ≥ 70.000 € netto KG 460 ≥ 25.000 € netto (Bewerbergemeinschaften …
- Mit der Einreichung des Teilnahmeantrages bestätigen der Bewerber, dass er über die erforderliche technische Ausstattung verfügen, um eine fachgerechte Leistungserbringung in dieser Beauftragung zu gewährleisten.
- Übergeordnete Anforderungen an die Referenzen Nr. 01 bis 04: - Der Bewerber hat die Angaben zu den Mindestanforderungen sowie die Angaben, welche ggf. für die Erstellung einer Rangfolge erforderlich sind, in den Abschnitten Nr. 03 und Nr. 04 der Anlage 03 anzugeben. Die Beschreibung der Rangfolgebildung kann der Anlage 01, Kap. 4.2 entnommen werden. - Im Interesse des Wettbewerbs werden zum …
Zuschlag / Ergebnis
Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.
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