Frist abgelaufen

Planungsleistungen nach Leistungsbild Technische Ausrüstung § 53 bis 56 HOAI 2021 für die Anlagengruppen 1, 2 und 3 für die Leistungsphasen 1 - 9 zu dem Projekt Erhalt und Entwicklung eines Verwaltungsstandortes

Teilnahmefrist
02.03.26, 23:59 Uhr
Auftraggeber
Landeshauptstadt Magdeburg, Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement
Ort
Magdeburg, Sachsen-Anhalt
Veröffentlicht
28.01.2026
Laufzeit
01.06.2026 – 30.09.2026
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Originalunterlagen ↗

Erhalt und Entwicklung eines Verwaltungsstandortes, An der Steinkuhle 6, 39128 Magdeburg

Leistungsbeschreibung

Allgemeines

Die Landeshauptstadt Magdeburg beabsichtigt den Verwaltungsstandort Baudezernat - An der Steinkuhle 6 zukunftsorientiert zu gestalten. Das Bestandsgebäude soll um einen Anbau erweitert und im Innenbereich teilweise saniert werden. Die dazugehörigen Freianlagen sollen sowohl für den Publikumsverkehr, als auch für die Mitarbeiter eine optische und funktionale Aufwertung erfahren.

Aufgrund des vorhandenen Sanierungsbedarfs und der unzureichenden Platzverhältnisse im Bestandsgebäude soll dieses in Teilen saniert und um einen Erweiterungsneubau ergänzt werden. Konkret handelt es sich um Flächen an der nördlichen Giebelseite und Teilbereiche des derzeitigen Wirtschaftshofes, sowie die Fläche, welche durch den Abbruch des Men-sagebäudes zur Verfügung stehen wird. Die Abbruchmaßnahme soll ebenfalls Bestandteil des Bauvorhabens sein.

Bestand

Baukonstruktionen

Grundsätzlich soll das Bestandsgebäude so hergerichtet werden, dass die über die Jahre entstandenen Gebrauchs- und Abnutzungsspuren aufgearbeitet oder entfernt werden. Konkret betrifft das notwendige Malerarbeiten an Wänden und Decken einschließlich erforderlicher Ausbesserungsarbeiten, sowie den Austausch des bisherigen Bodenbelags aus Nadelfilz durch Linoleum oder vergleichbare Materialien.

Zudem sind die Bestandstüren aufzuarbeiten oder ggf. zu ersetzen, dabei sollen aktuelle normative Grenzwerte eingehalten und ein optisch ansprechendes Bild geschaffen werden.

Ein Großteil der Büroräume hat derzeit noch einen kleinen Vorraum, welcher früher als Nasszelle genutzt worden. Diese Vorräume sollen entfernt werden, um eine ausreichend große Fläche für Doppelbüros zu bieten.

Zusätzlich sollen im Bestandsgebäude Pausen- und Aufenthaltsbereiche geschaffen werden. Diese sind sinnvoll in die Bestandsarchitektur zu integrieren. Die räumliche Aufteilung der

einzelnen Fachbereiche muss bei der Anordnung zwingend berücksichtigt werden.

Erweiterungsneubau

Wie oben bereits aufgeführt soll das derzeitige Mensagebäude abgebrochen und in dem Bereich ein Erweiterungsneubau errichtet werden. Die Abbruchmaßnahmen werden Bestandteil der Baumaßnahme sein.

Im Neubau sollen unter anderem Mehrbedarfe an Büroarbeitsflächen, Besprechungsräume, ein Sonderraum für die Mitarbeiter, sowie die dazugehörigen Technik- und Nebenräume

untergebracht werden. Zusätzlich ist ein Front-Office herzustellen, um zukünftig den überwiegenden Anteil an Publikumsverkehr über den Erweiterungsneubau abzudecken.

Der gesamte Erweiterungsneubau ist barrierefrei herzustellen. Die Abstimmung mit den dazugehörigen Genehmigungsstellen hat bereits in den frühen Leistungsphasen zu erfolgen.

Für das Dach ist eine extensive Begrünung vorzusehen, um Rückspeicherpotential für anfallendes Regenwasser, speziell bei Starkregenereignissen zu bieten. Zusätzlich ist eine Photovoltaikanlage zu berücksichtigen. Die Dimensionierung dieser Anlage hat sich dabei an dem Eigenbedarf des Gebäudes zu orientieren.

Eignungsanforderungen

  • 1. Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall von mindestens 2.000.000,00 EUR für Personenschäden und mindestens 1.000.000,00 EUR für sonstige Schäden mit mindestens 2-facher Maximierung, Mindestanforderung ist die rechtskräftig unterschriebene Erklärung einer EU-Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall die Versicherung garantiert wird, die Erklärung der …
  • Einzureichende Unterlagen: 1. Vergleichbare Referenzobjekte der wesentlichen in den letzten sieben Jahren (Abschluss nicht vor 01/2019) erbrachten Leistungen (vergleichbarer Schwierigkeitsgrad / mind. Honorarzone II und mind. in der Anlagengruppe 1, 2 und 3, Erweiterungsneubau oder Neubau, Größenordnung / Honorarwert, öffentlicher Auftraggeber, Referenzbescheinigung / Eigenerklärung), mit Angabe …

Zuschlag / Ergebnis

Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.

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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.