Frist abgelaufen

Stufenweise Vergabe der Werkstattplanung für den Neubau Berufsbildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer der Pfalz Neustadt a. d. Weinstraße

Teilnahmefrist
30.09.26, 10:00 Uhr
Auftraggeber
Handwerkskammer der Pfalz
Ort
Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
30.08.2026
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Originalunterlagen ↗

Werkstattplanungsleistungen für den Neubau Berufsbildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer der Pfalz Neustadt a. d. Weinstraße

Leistungsbeschreibung

Projektanlass

Die Handwerkskammer der Pfalz plant die Zusammenlegung ihres Berufsbildungs- und Technologiezentrums Ludwigshafen sowie des Berufsbildungszentrums Landau an einem neuen Standort in Neustadt an der Weinstraße. Ziel ist die Schaffung einer modernen, nachhaltigen und wirtschaftlichen überbetrieblichen Bildungsstätte als „Leuchtturmprojekt“ für das pfälzische Handwerk.

Bauvorhaben

Auf einem ca. 31.000 m² großen Grundstück entsteht ein Neubau mit rund 12.200 m² Nutzfläche und a. 8.000 m² Freiflächen. Vorgesehen sind 26 Übungseinheiten mit 336 Arbeits- und Lernplätzen für verschiedene Handwerksberufe. Die Gesamtkosten betragen ca. 73,4 Mio. € brutto (KG 200–700 ohne KG 600) zuzüglich Ausstattungskosten von ca. 10–13 Mio. €. Das Projekt wird durch Eigenmittel der

Handwerkskammer sowie Fördermittel des Bundes und des Landes Rheinland-Pfalz finanziert.

Anforderungen an die Werkstattplanung

Die Werkstattplanung umfasst insbesondere:

▪ ein bedarfsgerechtes und zukunftsfähiges Konzept für überbetriebliche Lehrlingsunterweisung, Meistervorbereitung, Fort- und Weiterbildung

▪ Werkstattbereiche für Tief- und Straßenbau, Maurer, Zimmerer, Elektrotechnik, Friseur, Tischler, Kraftfahrzeugtechnik, Metallbau (Metall und Schweißen) sowie Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik;

▪ große, modulare und flexible Flächen für unterschiedliche Gruppengrößen,

Ausbildungsinhalte und künftige technologische Entwicklungen sowie computergestütztes Lehren und Lernen mit digitalen Medien und Tools in Werkstätten und Theorieräumen;

▪ direkte Anbindung an das Ver- und Entsorgungsnetz und Abstimmung mit der technischen Gebäudeausrüstung sowie eine offene, freundlich gestaltete und pädagogisch zeitgemäße Lern- und Arbeitsumgebung;

▪ flexible Nutzung und Umnutzung zur Berücksichtigung des technologischen und gesellschaftlichen Wandels sowie des Zusammenwachsens verschiedener Gewerke;

▪ Integration in die Gesamtplanung und Koordination mit Objektplanung Gebäude, Fachplanungen, Freianlagenplanung, Auftraggeber und Nutzern unter Berücksichtigung von Funktionalität, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Lebenszykluskosten und Vorgaben der Zuwendungsgeber,

▪ Einhaltung der einschlägigen Vorschriften, insbes. der ASR, DGUV und ArbSchG und den

allgemein anerkannten Regeln der Technik.

Förderung

Die Prüfung des Förderantrags auf der Grundlage der Entwurfsplanung wird nach Angaben des Zuwendungsgebers voraussichtlich bis zu 12 Monate in Anspruch nehmen. Vor diesem Hintergrund kann zwischen Stufe 2 und Stufe 3 ein Zeitraum von bis zu 12 Monaten liegen, was von den Bietern im Rahmen der Angebotserstellung zu berücksichtigen und einzupreisen ist.

Die vollständige Leistungsbeschreibung ist dem Dokument „Projektbeschreibung“ zu entnehmen.

Eignungsanforderungen

  • Nachweis, dass eine Berufshaftpflichtversicherung über min. 2 000 000 EUR für Personenschäden, min. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden (pro Versicherungsfall) vorliegt bzw. dass die Deckungssummen im Auftragsfall entsprechend erhöht werden.
  • Bestätigung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung über die Eintragung in das Berufs-/Handelsregister über Angabe der Berufs-/Handelsregisternummer
  • Nachweis zur Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ für mindestens eine im Unternehmen des Bewerbers tätige, für die Leistungserbringung verfügbare Person. Als Nachweis ist die aktuelle Eintragungsbestätigung der zuständigen Ingenieurkammer bzw. ein entsprechendes Abschlusszeugnis vorzulegen.
  • Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen: Eigenerklärung über Personal, das als Projektleiter und der stellvertretender Projektleiter über mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Werkstattplanung verfügt. Mit Angebotsabgabe ist ein Projektleiter und ein stellvertretender Projektleiter zu benennen, der diese Kriterien erfüllt.
  • Vergleichbare Referenzen. Es werden folgende Kriterien bewertet, die genaue Bepunktung ist dem Teilnahmeantrag zu entnehmen: Öffentlicher Auftraggeber Projekt- / Planungsinhalte Kosten der KG600 Werkstätten Leistungsphasen in Anlehnung nach HOAI Abschluss der Leistung Es werden max. 2 Referenzen gewertet. Werden mehr als 2 Referenzen abgegeben, werden nur die zwei Referenzen mit …
  • Eigenerklärung zum Jahresumsatz der letzten 3 Jahre (gem. § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV). Es wird der durchschnittliche Jahresumsatz der letzten 3 Jahre bewertet, die genaue Bepunktung ist dem Teilnahmeantrag zu entnehmen.

Zuschlag / Ergebnis

Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.

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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.