Frist abgelaufen

Nürnberg, Regensburger Straße 104-106, Abbruch

Angebotsfrist
11.03.26, 08:00 Uhr
Auftraggeber
BA - Gebäude-, Bau- und Immobilienmanagement GmbH
Ort
Nürnberg, Bayern
Veröffentlicht
16.02.2026
Laufzeit
04.05.2026 – siehe Unterlagen
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung

Originalunterlagen ↗

Leistungsbeschreibung

Abbruch- und Schadstoffsanierung

Die Maßnahme umfasst die vorgezogenen Abbruch‑ und Schadstoffsanierungsarbeiten im Bauteil VII des Verwaltungszentrums der Bundesagentur für Arbeit. Ziel ist es, das bisherige Rechenzentrum vollständig zu entkernen, schadstofffrei zu stellen und für den späteren Umbau in moderne Büroflächen vorzubereiten. Zu Beginn werden die Baustelle eingerichtet, Verkehrswege geschaffen und notwendige Schutz‑, Gerüst‑ und Abschottungskonstruktionen hergestellt. Es folgen Schadstoffsanierungsarbeiten, darunter die Einrichtung von Personen‑ und Materialschleusen, Unterdruckhaltungen, Abschottungen sowie die fachgerechte Entfernung und Verpackung von Asbest, KMF, PCB, PAK und weiteren Schadstoffen. Alle erforderlichen Messungen (Staubproben, Raumluft‑ und Abluftmessungen) zur Freigabe der Bereiche sind ebenfalls Teil der Leistung. Parallel dazu erfolgt der komplette Rückbau der Innenbereiche, einschließlich Wandbekleidungen, Leichtbaukonstruktionen, abgehängter Decken, Bodenaufbauten (inkl. Doppelboden und Estrich), Sanitärbereichen, Glaselementen und Türen. Auch die gesamte technische Gebäudeausrüstung (Elektro, Heizung, Sanitär, Lüftung) wird vollständig demontiert und entsorgt. Ein wesentlicher Bestandteil ist das Entsorgungsmanagement, das alle Abfallfraktionen - sowohl gefährliche als auch nicht gefährliche - separat erfasst, transportiert und in zugelassenen Anlagen verwertet oder beseitigt. Dazu gehören u. a. asbesthaltige Baustoffe, Mineralwolle, PCB‑haltige Materialien, Metalle, Beton, Holz, Kunststoff und gemischte Bauabfälle.

Abschließend werden alle Arbeitsbereiche gereinigt, kontrolliert und protokolliert, sodass ein schadstofffreier, vollständig vorbereiteter Rohzustand entsteht, der die Grundlage für die anschließenden Umbau‑ und Ausbauarbeiten bildet.

Eignungsanforderungen

  • Bezug zum Formblatt: Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt 124 VHB Bund "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen, das in den Vergabeunterlagen enthalten ist. Nachweise zur Fachkunde: Keine

Zuschlag / Ergebnis

Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.

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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.