Frist abgelaufen

Neubau Ansgarschule in Twist

Teilnahmefrist
30.04.26, 10:00 Uhr
Auftraggeber
Gemeinde Twist
Ort
Twist, Niedersachsen
Veröffentlicht
31.03.2026
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Originalunterlagen ↗

Leistungsbeschreibung

Die Gemeinde Twist plant den Neubau der Grundschule Ansgarschule im Ortsteil Twist-Siedlung (Ansgarstraße 19, 49767 Twist), um den pädagogischen, organisatorischen und baulichen Anforderungen an einen modernen sowie zukunftsfähigen Grundschulstandort gerecht zu werden. Im Schuljahr 2025/2026 wird die Ansgarschule von insgesamt 111 Schülerinnen und Schülern in acht Klassenverbänden besucht. Zusätzlich werden am Schulstandort sieben Schülerinnen und Schüler in einer Kooperationsklasse der Jakob-Muth-Schule in Vitus Trägerschaft unterrichtet. Bei dieser Kooperationsklasse handelt es sich um eine Lerngruppe, in der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf beschult werden. Die Entwicklung der Pädagogik sowie veränderte organisatorische Rahmenbedingungen stellen neue Anforderungen an Schulgebäude. Moderne Unterrichtsformen sind zunehmend vielfältiger, offener und stärker auf individuelle Lernprozesse ausgerichtet. Gleichzeitig verändert die Digitalisierung die Zugänge zu Wissen sowie die Gestaltung von Lerninhalten und Lernräumen. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Inklusion, die insbesondere an diesem Standort als umfassender Anspruch an die Gestaltung von Lernumgebungen zu berücksichtigen ist. Darüber hinaus wird die Ganztagsbetreuung in der Grundschule ab dem Schuljahr 2026/2027 bundesweit verpflichtend, wodurch zusätzliche räumliche und funktionale Anforderungen entstehen. Neben den pädagogischen Anforderungen sind bei der Planung auch aktuelle technische, energetische und ökologische Standards zu beachten. Ziel ist die Schaffung eines ressourcenschonenden, energieeffizienten und nachhaltigen Gebäudes mit hoher Aufenthaltsqualität, das den Anforderungen an Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit entspricht. Darüber hinaus sind im Rahmen der Planung auch städtebauliche Belange zu berücksichtigen. Ziel soll es sein, dass sich der Neubau angemessen in das bestehende Umfeld einfügt und gleichzeitig eine klare adressbildende Wirkung für den Schulstandort entfaltet. Hierbei ist insbesondere die Lage des Schulgebäudes, die Gestaltung der Verkehrswege sowie die Nutzung freiwerdender Flächen von Relevanz. Neben infrastrukturellen Aspekten sollen auch soziale, ökologische und wirtschaftliche Gesichtspunkte angemessen berücksichtigt werden, um eine nachhaltige und ausgewogene Entwicklung des Ortsteils zu gewährleisten. Durch die Realisierung des Neubaus soll eine moderne, inklusive und nachhaltige Bildungsinfrastruktur geschaffen werden, die nicht nur die langfristige Qualität der Grundschulbildung auch im Hinblick auf die Inklusion am Standort sichert, sondern zugleich städtebauliche Zielsetzungen für den Ortsteil berücksichtigt.

Eignungsanforderungen

  • Angabe der Anzahl der Beschäftigten in den letzten 3 Jahren (gemäß § 46 (3) Nr. 8 VgV). Bei Bewerbergemeinschaften ist die Anzahl von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft anzugeben. Die Angabe hat im Vordruck "Bewerberbogen" zu erfolgen. Geforderte Mindeststandards: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft muss nachweisen, dass aktuell mindestens 5 Mitarbeiter im Unternehmen des Bewerbers bzw. …
  • 1) Angabe der Leistungen, welche als Unteraufträge vergeben werden sollen (gemäß § 46 (3) Nr. 10 VgV): Falls Unteraufträge für Teilleistungen vergeben werden sollen, sind die entsprechenden Leistungen sowie die Unterauftragnehmer im Vordruck "Bewerberbogen" zu benennen. Von jedem Unterauftragnehmer ist die Verpflichtung zur Ausführung der Teilleistung im Vordruck "Verpflichtungs- und …
  • Geforderte Mindeststandards: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft muss seit 2023 mindestens die folgenden Referenzen nachweisen: - Ein Referenzprojekt über die Erbringung von Objektplanungsleistungen Gebäude für den Neubau/ die Erweiterung einer Bildungseinrichtung (Kitas, Schulen usw.); - Ein Referenzprojekt über die Erbringung von Objektplanungsleistungen Freianlagen für eine …
  • Angabe des Jahresumsatz (gemäß § 45 (1) Nr. 1 VgV): Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Erklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben. Die Umsatzangaben sind im Vordruck "Bewerberbogen" einzutragen.
  • Geforderte Mindeststandards: Haftpflichtversicherung (gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV): Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft muss eine Eigenerklärung über eine bestehende Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mind. 3,0 Mio. EUR abgeben oder erklären, dass im Auftragsfall eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mind. 3,0 Mio. EUR abgeschlossen wird. Bei …
  • Eignungsleihe (gemäß § 47 VgV): Falls eine wirtschaftliche / finanzielle Eignungsleihe in Anspruch genommen wird, ist von jedem Eignungsverleiher die Verpflichtung zur Eignungsleihe sowie die gemeinsame Haftung mit dem Eignungsleiher für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe zu erklären. Die Verpflichtungs- und Haftungserklärungen sind im Vordruck …

Zuschlag / Ergebnis

Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.

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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.