Frist abgelaufen
Bürgerhaus Bornheide Klimafassade und PV - Tragwerksplanung
- Angebotsfrist
- 20.01.26, 12:00 Uhr
- Auftraggeber
- FHH Bezirksamt Hamburg-Altona - vertreten durch die Sprinkenhof GmbH
- Ort
- Hamburg, Hamburg
- Veröffentlicht
- 07.01.2026
- Verfahren
- Offenes Verfahren
Leistungsbeschreibung
Auf dem Grundstück mit der Fläche von 22.706m² befinden sich mehrere Gebäudeteile, wie das Haupthaus mit dem Veranstaltungsbereich, das Hausmeisterhaus und weitere fünf Gebäudeteile, die baugleich im östlichen Bereich angeordnet sind, gem. beigefügtem Lageplan. Zur Orientierung und auch gehörend zum Leitsystem des Bürgerhauses ist das Farbkonzept für die einzelnen Gebäudeteile von Bedeutung.
In der Vorbereitung sollen die bestehenden Fassaden des Haupthauses mit dem Veranstaltungsbereich und die fünf baugleichen Gebäudeteile in Teilen saniert werden; hierzu gehören die beschädigten Fassadenbereiche fachgerecht wiederherzustellen und in den Farbtönen malermäßig zu überarbeiten, gem. vorhandenem Farbkonzept.
Die Dachflächen werden zur Vorbereitung für die PV-Anlagen gereinigt und nach Bedarf repariert.
Die Fassaden der fünf baugleichen Gebäudeteile, sowie Teile der Fassade des Veranstaltungsbereichs, hier der linke Gebäudeteil des roten Hauses, sollen eine Klimafassade er-halten. Die Klimafassade soll die Wärmedämmsystemfassade zusätzlich vor Vandalismus schützen und einen Beitrag für den sommerlichen Wärmeschutz leisten. Dabei ist der 2. RW aus den Einheiten nicht zu verbauen.
Die Klimafassade besteht aus vorgesetzter Stahl- und Holzkonstruktion.
Für die Herstellung der Klimafassaden werden zwei Konstruktionstypen vorgesehen, die verzinkte Stahlkonstruktion und die Holzkonstruktion. In beiden Konstruktionstypen werden die Seilnetze innerhalb der vorgesetzten Fassaden montiert, um die bodengebundene Grünfassade hochführen zu lassen.
Beide Konstruktionen erhalten in Teilen horizontal angelegte Holzpaneele, die jeweils zwischen den Stahl- bzw. Holzstützen montiert werden.
Drei Gebäude der baugleichen Gebäudetypen erhalten zusätzliche Stahlbinder, die über die Dachflächen geführt werden, um Lasten der angedachten PV-Anlagen aufzunehmen. Zwei der baugleichen Gebäudetypen, die aus Holzkonstruktion bestehen, werden keine PV-Anlage erhalten. Eine Vordimensionierung der Konstruktion wurde in der Machbarkeitsstudie zusammengetragen und diese sollen in der Planung übernommen und weitergeführt werden.
Technisch soll der Hausanschlussraum im Haupthaus für die PV Anlage hergerichtet werden. Die Fläche hierzu ist vorhanden und soll in der weiterführenden Planung erfasst wer-den. Ein zusätzlicher Speicher für die PV-Anlage ist ebenfalls vorgesehen. Die Zusammenführung der Stromleitungen aus den einzelnen Häusern, die mit den PV-Anlagen versehen werden, ist im Bestand gegeben und erfolgt im Haupthaus.
Das jetzige Farbkonzept der Gebäudeteile wird über den jeweiligen Fassadenanstrich berücksichtigt. Es soll kein neues Konzept erstellt werden. Die zweite Haut, hier die Klimafassade, werden malermäßig nicht bearbeitet. Jedoch wird das Holz für eine längere Langlebigkeit behandelt werden. Im weiteren Planungsverfahren wird dieses gesondert geprüft.
Für die Klimafassade mit der PV-Anlage wurde bereits eine Machbarkeitsstudie ausgeführt und diese soll als Grundlage für die weitere Erarbeitung verwendet werden. Somit wird auch die LPH 1 der Grundlagenermittlung nicht abgefordert.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Verfahrensbrief.
Die benötigten Planungsleistungen des Vorhabens werden stufenweise beauftragt.
Die Beauftragung erfolgt dabei in 2 Stufen, wobei sich die einzelnen Leistungsphasen wie folgt auf die Stufen aufteilen:
Stufe 1: Leistungsphasen 2 – 4
(Vorplanung, Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung)
Stufe 2: Leistungsphasen 5 – 6
(Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe)
Mit dem Zuschlag wird die Stufe 1 beauftragt. Die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen erfolgt stufenweise und optional.
Eignungsanforderungen
- Nachweis der Berufsqualifikation gem. § 75 Abs. 2 VgV (z.B. Hochschulabschluss als Ingenieur) Die vorgenannten Unterlagen sind von allen Mitgliedern einer Bewerber-/Bietergemeinschaft sowie den eignungsverleihenden Unternehmen einzureichen. Falls sich der/die Bewerbende/die Bewerber-/ Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf Unternehmende stützen möchte, sind auch von diesen …
- Aktuell festangestellte Mitarbeitende (Stichtag: Ende Teilnahmefrist). Min. 2 Ingenieure Falls sich der/die Bewerbende/ die Bewerber-/ Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf Unternehmende stützen möchte, sind auch von diesen Unternehmern die erforderlichen Angaben zu machen.
- Durchschnittlicher Jahresumsatz für die Jahre 2022-2024. Dabei soll der durchschnittliche Jahresumsatz min. EUR 80.000 betragen.
- Nachweis einer aktuellen Berufshaftpflichtversicherung in Höhe der folgenden Deckungssummen oder Abgabe einer Eigenerklärung, die bestätigt, dass die Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall auf die geforderten Höhen angehoben oder eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird: • für Personenschäden EUR 5.000.000 • für sonstige Vermögensschäden EUR 5.000.000 Alle Summen sind …
- Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind mindestens 2 Referenzen über vergleichbare Leistungen vorzulegen. Eine Referenz ist nur vergleichbar, wenn sie die folgenden Parameter erfüllt: a) Vergleichbare Planungsleitung, wie z. B. Grünfassaden in Stahl- und Holzbau b) Abgeschlossene Leistungsphasen: 2 bis 5 c) Übergabe nicht vor dem 01.01.2018 Hinweis: Die …
- Persönliche Referenzen der Projektleitung über 2 Projektreferenzen, die die folgenden Anforderungen jeweils erfüllen: a) Vergleichbare Planungsleistungen, wie z.B. Grünfassaden in Stahl- und Holzbau b) Abgeschlossene Leistungsphasen: 2-5 c) Projektabschluss nicht vor dem 01.01.2018
Zuschlag / Ergebnis
Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.
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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.