Frist abgelaufen

Umnutzung Verwaltungsgebäude Ludwig-Erhard-Straße in Koblenz, Los 1 - Objektplanungsleistungen für Gebäude

Teilnahmefrist
19.01.26, 10:00 Uhr
Auftraggeber
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Koblenz mbH
Ort
Koblenz, Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
11.01.2026
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

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Leistungsbeschreibung

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Koblenz mbH (WFG) ist die Eigentümerin des Grundstücks in der Ludwig-Erhard-Straße 5 in 56073 Koblenz. Es besteht aus den Flurstücken 61/17, 45/31, 45/33 und 61/20 im Flur Nr. 6 mit einer Gesamtfläche von 8.195 m². Das hierauf befindliche Bürogebäude wurde im Jahr 2002 fertiggestellt und weist eine Nettogrundfläche von 4.514m² auf. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) beabsichtigt das Grundstück im Zeitraum bis zur Fertigstellung der Leistungsphase 4 zu erwerben. Dementsprechend ist der Auftraggeber berechtigt durch einseitige Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer alle Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag auf die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) zu übertragen. Der Auftragnehmer stimmt dieser Vertragsübertragung bereits vorab zu. Die WFG und die BIMA entwickeln gemeinsam eine Planung für die zukünftige Unterbringung eines Laborgebäudes der Bundesanstalt für Gewässerkunde in der Liegenschaft. Im Jahr 2023 wurde eine vertiefte Machbarkeitsstudie durch das Büro von Canal zum Umbau und zur Erweiterung des Gebäudes als Laborgebäude erstellt. Sie geht davon aus, dass das Bestandsgebäude neu geordnet wird und im Übrigen ein Anbau an den südlichen Flügel sowie eine beheizte Halle errichtet wird. Die Kostenschätzung aus dem Jahr 2023 geht von Kosten der KG 200,300 und 400 von 14.612.000 EUR (netto) aus. Das Projekt ist unter Anwendung des Building Information Modeling (der BIM-Methodik) - in dem BIM-Anwendungsumfang nach den Vorgaben des Auftraggebers gem. AIA - und dem Muster BAP umzusetzen. Im vorliegenden Projekt ist die Anwendung der "Richtlinie für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes" (RBBau) - insbesondere in der aktuellen Fassung ("Neue RBBau") - verbindlich vorgesehen. Die Kosten der Maßnahme (netto) werden erwartet: KG 200 - Vorbereitende Maßnahmen - 749.708 EUR; KG 300 - Bauwerk - Baukonstruktion - 8.996.496 EUR; KG 400 - Bauwerk - Technische Anlagen - 5.997.665 EUR; KG 410 - Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen - 479.813 EUR; KG 420 - Wärmeversorgungsanlagen - 719.720 EUR; KG 430 - Raumlufttechnische Anlagen 2.219.136 EUR; KG 440 - Elektrische Anlagen - 899.650 EUR; KG 450 - Kommunikationsanlagen - 299.883 EUR; KG 460 - Förderanlagen - 119.953 EUR; KG 470 - Nutzungsspezifische Anlagen - 1.079.580 EUR; KG 480 - Gebäude - und Anlageautomation - 179.930 EUR; KG 500 - Außenanlage - 1.303.840 EUR. Die spätere Nutzung des Gebäudes erfolgt durch einen öffentlichen Nutzer des Bundes. Die Räume sind insofern barrierefrei und den Vorschriften der DGUV, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, herzustellen. Die Leistungen werden ausgeschrieben in: Los 1 - Objektplanungsleistungen für Gebäude nach § 34 HOAI sowie Leistungen der Freianlagenplanung nach § 39 HOAI, jeweils in den Leistungsphasen 1-9 Los 2 - Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung in den Leistungsphasen 1-9 nach § 55 HOAI Los 3 - Planungsleistungen für Labortechnik in den Leistungsphasen 1-9 nach § 55 HOAI Los 4 - Leistungen der Tragwerksplanung in den Leistungsphasen 1-6 nach § 51 HOAI Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. Es sollen zunächst die Leistungsphasen 1-2, danach Leistungsphasen 3-4 und anschließend die Leistungsphasen 5-9 beauftragt werden, im Los 4 anschließend die Leistungsphasen 5-6. Die vorhandene Machbarkeitsstudie ist keine zwingende Grundlage der Planung. Sie kann aber durchaus als Variante für eine mögliche Lösung dienen, die gegebenenfalls aber noch planerisch zu vertiefen ist. Es besteht ein Raumprogramm entsprechend der Vorgaben von BMF, dessen Einhaltung zwingend erforderlich ist. Planerisches Ziel ist es diesen Raumbedarf im vorhandenen Gebäude und unter Berücksichtigung einer Erweiterung zu decken und hierbei eine Raumanordnung zu planen, die sich am Ablaufkonzept des labortechnischen Arbeitsablaufs orientieren. Ziel ist es insoweit ein modernes und betriebsoptimiertes Laborgebäude zu entwickeln. Im Rahmen dieser Planung ist …

Eignungsanforderungen

  • Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Architekt, Ingenieure, Techniker etc.) (§ 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB).
  • Mindestanforderung: Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Erbringung von Planungsleistungen von Objektplanung Gebäude nachzuweisen wie folgt: - Mindestens 2 Referenzobjekte über Errichtung oder Sanierung von Laborgebäuden, wobei mindestens eine dieser Referenzen Sanierung im Bestand zum Gegenstand haben muss. - Die beiden Referenzen müssen bauliche Maßnahmen mit Laboren mit einer …
  • Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren genannt werden (§ 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB). …
  • Erläuterung der technischen Büroausstattung des Bewerbers mit Nennung und detaillierter Beschreibung der mindestens verwendeten Software für den Datenaustausch und die Datensicherung.
  • Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB).
  • Erklärung über den Umsatz des Bewerbers für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB).

Zuschlag / Ergebnis

Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.

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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.