Frist abgelaufen

Trier, StudiWood Sanierung inkl. Aufstockung, Teil-Generalunternehmer Gebäudehülle und Rohbau

Teilnahmefrist
24.03.26, 11:00 Uhr
Auftraggeber
Studierendenwerk Trier AöR
Ort
Trier, Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
05.03.2026
Laufzeit
22 Monate
Verfahren
Nicht offenes Verfahren

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Leistungsbeschreibung

Das Projekt "StudiWood Trier" umfasst die serielle Sanierung, den Umbau, die Erweiterung und Aufstockung der bestehenden Studierendenwohnanlage Tarforst I-III aus den 1980er Jahren in unmittelbarer Nähe der Universität Trier. Die drei viergeschossigen Gebäude mit Flachdach und markantem S-förmigem Grundriss im Splitlevelsystem sind baulich und energetisch sanierungsbedürftig und entsprechen in ihrer heutigen Struktur und Ausstattung nicht mehr den Anforderungen an zeitgemäßes studentisches Wohnen. Ziel des Projektes ist die Schaffung von modernen, nachhaltigen und energieeffizienten Wohnplätzen für Studierende unter weitgehender Erhaltung der Bestandsstruktur. +++ Geplant ist die serielle Sanierung der Gebäudehülle durch den Einsatz vorgefertigter, großformatiger Holztafelelemente mit integrierten Fassaden und Fenstern. Ergänzend werden die Gebäude Haus 2 und Haus 3 in Holzbauweise erweitert. Um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, wird auf den Häusern 2 und 3 sowie dem Nordteil Haus 1 jeweils eine eingeschossige vollgeschossige Aufstockung in Holzbauweise realisiert. Die bestehenden Wohnformen werden zu zeitgemäßen Einzelapartments und Wohngemeinschaften umgebaut; die künftigen Wohnplätze werden entsprechend neu organisiert und erschlossen. Jede Wohneinheit erhält ein neues Bad, wo möglich als Fertignasszelle. Je Gebäudeabschnitt ist der Anbau eines Aufzugschachts in Massivholzbauweise vorgesehen. Die bestehende Energieversorgung wird vollständig erneuert; angestrebt wird der Energiestandard Effizienzhaus 55 für Bestand und Aufstockung. Nach Fertigstellung werden 194 moderne, überwiegend barrierefreie und komfortable Wohnplätze zur Verfügung stehen. +++ Seitens des Bauherrn wird großer Wert auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung gelegt. Dies zeigt sich insbesondere in der Verwendung nachwachsender und regionaler Baustoffe, u.a. der Verwendung von Kalamitätsholz (Schädlingsholz) aus heimischen Beständen sowie der Verwendung zertifizierter Hölzer mit Herkunftsnachweis über das System "Holz von Hier" oder gleichwertig. Für die Fassadenbekleidung kommt Kalamitätsholz in Eiche zur Ausführung. Durch diese Maßnahmen soll nicht nur der Energieverbrauch im Betrieb, sondern auch der ökologische Fußabdruck der Bauausführung erheblich reduziert werden. +++ Für das Projekt werden Fördermittel des Landes Rheinland-Pfalz aus dem Förderprogramm "Junges Wohnen" der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (Kredit 556, 557) in Anspruch genommen, sowie Fördermittel des Bundes aus dem Förderprogramm "Wohngebäude energieeffizient sanieren" der KfW für das Effizienzhaus 55 EE inkl. Tilgungszuschüssen für eine serielle Sanierung. Ein weiterer Förderbaustein subventioniert die Nutzung des Kalamitäts-Eichenholzes.

Eignungsanforderungen

  • Mindesteignung: Mittlerer Jahresumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für vglb. Leistungen (Bauleistungen): mind. 6,0 Mio. EUR netto.
  • Mindesteignung: Mittlere jährliche Arbeitskräfte der letzten 24 Monate und aktuell für vglb. Leistungen: --- Planung: mind. 1 Architekt/Bauingenieur oder vgl. (gem. EU-Berufsanerkennungsrichtlinie) --- Ausführung: mind. 5 Personen im abgeschlossener Ausbildung im Holzbau (Geselle als Zimmermann, Schreiner, Tischler oder vglb.)
  • Mindesteignung: Verfügbares Personal für den Einsatz als Projektleiter und Bauleiter beim vorliegenden Bauvorhaben: --- mind. 1 einschlägig qualifizierte Person für jede Funktion mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung in dieser Funktion (je 1 Projektleiter und Bauleiter oder in Personalunion) +++ [Projektleiter: Hauptansprechpartner für AG und GP in organisatorischen Fragen und bei regelmäßigen …
  • Mindesteignung: mind. 1 Referenzprojekt für einen vergleichbaren GÜ-Auftrag (Generalübernehmer oder Totalübernehmer), Anforderung Vergleichbarkeit: --- Vorfertigung der Fassaden in Holz- oder Holzhybridbauweise; +++ folgende Mindestanforderungen müssen kumulativ vorliegen: --- Planungsleistungen mit mind. Fortführung der Planung auf Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB) ohne …
  • Mindesteignung: mind. 1 Referenzprojekt für Umbau/Sanierung +++ folgende Mindestanforderungen müssen kumulativ vorliegen: --- Bauleistungen (Rohbau oder Holzbau); --- Auftragssumme: min. 1 Mio. EUR netto; --- VOB-Abnahme nicht vor dem 01.01.2015, in wesentlichen Teilen fertiggestellt (zum Fristende für die Einreichung von Teilnahmeanträgen)
  • Die oben benannte Höchstzahl von 10 Bewerbern, die für die zweite Phase eingeladen werden wurde ausschließlich aus technischen Gründen eingetragen. Zur tatsächlichen Festlegung der Höchstzahl ist allein der nachfolgend beschriebene Auswahlvorgang maßgeblich: +++ Gewertet werden bis zu 3 Referenzen für vergleichbare GÜ-Aufträge (gem. vorgenannten Anforderungen). Es ist beabsichtigt mindestens 5 …

Zuschlag / Ergebnis

Los LOT-0001: Zuschlag erteilt (Gewinnername nicht veröffentlicht) für 8.290.509,35 € · 17.07.2026.

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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.