Frist abgelaufen

Nicht offener Realisierungswettbewerb mit Ideenteil, Vergabe von Generalplanerleistungen "MONS-TABOR-BAD, Montabaur"

Teilnahmefrist
24.04.26, 12:00 Uhr
Auftraggeber
Verbandsgemeinde Montabaur
Ort
Montabaur, Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
26.03.2026
Verfahren
Nicht offenes Verfahren

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Leistungsbeschreibung

Gegenstand des Wettbewerbs ist die Konzeptplanung für ein Kombibad aus Hallenbadneubau mit Einbeziehung des bestehnden Freibads sowie dessen Außenanlagen. In einem Ideenteil sollen Nachnutzungskonzepte für das alte Badgebäude entwickelt werden.

Das in den 60er Jahren errichtete und später mehrfach umgebaute Mons-Tabor-Bad in Montabaur genügt in vielerlei Hinsicht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Aus diesem Grund soll am gleichen Standort ein neues familienorientiertes Hallenbad unter Einbeziehung des bestehenden Freibadbeckens errichtet werden. Hierbei soll das bestehende Hallenbad solange in Betrieb gehalten werden, bis das neue fertig gestellt ist.

Für die Nachnutzung des alten Bades gilt es ebenfalls ein geeignetes und tragfähiges Nachnutzungskonzept zu entwickeln.

Um den besten Entwurf auf Basis eines Raum- und Funktionsprogramms für das neue Bad, das Grundstück und das alte Bad zu finden, soll dieser Realisierungswettbewerb mit Ideenteil durchgeführt werden.

Das Wettbewerbsgebiet hat eine Gesamtgröße von ca. 15.800 m². Die im Zuge der Wirtschaftlichkeitsberechnung überschlägig ermittelten Kosten für den Neubau belaufen sich auf ca. 30 Mio. €.

Der Wettbewerb wird als nicht offener Realisierungswettbewerb mit Ideenteil gemäß den RPW 2013 ausgelobt. Dem Wettbewerb ist ein Bewerbungsverfahren vorgeschaltet. Zum Wettbewerb werden 20 Teilnehmer zugelassen. Davon wurden 5 Teilnehmer von der Ausloberin vorab benannt.

Die Verfasser bleiben bis zum Abschluss der Preisgerichtssitzung anonym.

Nach Abschluss des RPW-Planungswettbewerbs wird im Wege eines VgV-Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb eine Generalplanervergabe (GP-Vergabe) durchgeführt. Bestandteil der Vergabe werden sein:

1. Objektplanung, §34 HOAI

2. Freianlagenplanung, §39 HOAI

3. Tragwerksplanung, §51 HOAI

4. TGA, §55 HOAI (inkl. Schwimmbadtechnik)

5. Bauphysik, Anlage 1 HOAI

6. Brandschutzplanung gem. AHO Heft 17

Eignungsanforderungen

  • Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation (zunächst Architekt und Landschaftsarchitekt) durch aktuellen Nachweis der Berufszulassungen. Teilnahmeberechtigt sind Generalplaner unter Federführung des Architektens. In der Wettbewerbsphase sind die Teilnahmeberechtigten (Architekt federführend, Landschaftsarchitekt als Nachunternehmer, Stadtplaner fakultativ) bereits zwingend zu benennen. …
  • Mit Angebotsabgabe im Verhandlungsverfahren nach dem Wettbewerb sind folgende Eignungsnachweise beizubringen: Nachweis Berufshaftpflichtversicherung: gemäß Angaben "Eignungskriterien im Verhandlungsverfahren" der AUSLOBUNG - VORABZUG.
  • gemäß Angaben "Auswahl der Teilnehmer" der AUSLOBUNG - VORABZUG: Zum Nachweis der Fachkunde und gestalterischen Kompetenz sollen mit dem vorliegendem Projekt vergleichbare Referenzprojekte eingereicht werden. Die Anzahl der Referenzen ist nicht beschränkt. Die Bewerber müssen jedoch 3 Referenzen auswählen, welche geprüft werden sollen. Diese sind auf einer Seite (Layout max. DIN A3 Format) …

Zuschlag / Ergebnis

Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.

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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.