Frist abgelaufen

Fernwasserleitung zwischen dem Pumpwerk Seelbach und dem Hochbehälter Hümmerich (Maßnahme 3a) sowie zwischen der Direktübergabe Michelbach und dem Pumpwerk Amteroth (Maßnahme 4 a) – Planungsleistungen

Teilnahmefrist
23.07.26, 14:00 Uhr
Auftraggeber
WKA Zweckverband Wasserversorgung Kreis Altenkirchen
Ort
Wissen, Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
03.07.2026
Laufzeit
01.10.2026 – siehe Unterlagen
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Originalunterlagen ↗

Fernwasserleitung zwischen dem Pumpwerk Seelbach und dem Hochbehälter Hümmerich (Maßnahme 3a) sowie zwischen der Direktübergabe Michelbach und dem Pumpwerk …

Leistungsbeschreibung

Im Zuge der geplanten interkommunalen Kooperationen mit den Verbandsgemeinden Puderbach und Hachenburg ist zukünftig mit einem deutlichen Anstieg des Wasserbedarfs im Bereich des Pumpwerks Amteroth zu rechnen. Zur Sicherstellung einer nachhaltigen, leistungsfähigen und betriebssicheren Trinkwasserversorgung innerhalb der zukünftigen Verbundstruktur sind umfangreiche infrastrukturelle Anpassungen erforderlich.

Ein wesentlicher Bestandteil des Vorhabens ist der Ausbau der bestehenden Fernwasserleitung zwischen dem Pumpwerk Seelbach und dem Hochbehälter Hümmerich (Maßnahme 3a). Die vorhandene Leitung in DN 200 (GGG) ist für die künftig erforderlichen Durchflussmengen hydraulisch nicht ausreichend dimensioniert. Zudem weist die Bestandsleitung aufgrund ihres Alters einen erhöhten Erneuerungsbedarf auf, sodass unabhängig von der Kapazitätserweiterung mittelfristig eine Sanierung beziehungsweise ein Ersatz erforderlich wäre. Vorgesehen ist daher der Neubau einer rund 2,3 bis 2,5 km langen Leitung in DN 300 (GGG). Durch diese Maßnahme wird die hydraulische Leistungsfähigkeit deutlich verbessert und gleichzeitig die langfristige Betriebssicherheit der Versorgungsinfrastruktur erhöht.

Darüber hinaus ist zur Sicherstellung der zukünftigen Wasserversorgung der Ausbau der bestehenden Zulaufleitung zwischen der Direktübergabe Michelbach und dem Pumpwerk Amteroth (Maßnahme 4a) vorgesehen. Die vorhandene Leitung in DN 150 (GGG) ist hydraulisch unterdimensioniert und für die künftig erforderlichen Fördermengen nicht ausreichend ausgelegt. Zusätzlich befindet sich unmittelbar vor dem Pumpwerk Amteroth ein topographisch bedingter Hochpunkt, der die hydraulischen Verhältnisse negativ beeinflusst. Zur Optimierung des Gesamtsystems ist daher der Neubau einer Zulaufleitung in DN 300 (GGG) geplant. Mit der Umsetzung dieser Maßnahme wird die hydraulische Leistungsfähigkeit des Versorgungssystems nachhaltig verbessert und der kritische Hochpunkt wirksam entschärft.

Die vorgesehenen Maßnahmen dienen insgesamt der langfristigen Sicherstellung einer zukunftsfähigen, leistungsstarken und ausfallsicheren Trinkwasserversorgung im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit.

Eignungsanforderungen

  • 3. Mindestens eine vergleichbare Referenz deren Fertigstellung nicht länger als 10 Jahre vor dem Ab-lauf der Teilnahmefrist zurückliegen. Vergleichbar ist die Referenzen, wenn es sich um einen erfolgreich abgeschlossenen Planungsauf-trag ebenfalls in der Honorarzone III handelt, dessen Schwerpunkt auf Neu-, Erneuerungs- oder Verbundleitungen der Trinkwasserversorgung mit vergleichbarer …
  • Vergleichbare Referenzen deren Fertigstellung nicht länger als 10 Jahre vor dem Ablauf der Teilnahmefrist (23.07.2026) zurücklie-gen. Vergleichbar sind die Referenzen, wenn es sich um einen erfolgreich abge-schlossenen Planungsauftrag ebenfalls in der Honorarzone III handelt, des-sen Schwerpunkt auf Neu-, Erneuerungs- oder Verbundleitungen der Trinkwasserversorgung mit vergleichbarer …
  • Variantenplanung Die abgegebenen Referenzen werden hinsichtlich ihres Variantenreichtums zusätzlich wie folgt bewertet: 5 Punkte für das Vorliegen einer Referenz mit einer Spülbohrung. 3 Punkte für das Vorliegen einer Referenz mit einer Doppelung. Eine Doppelung liegt vor, wenn parallel zu einer bestehenden in Betrieb befindlichen Leitung eine neue Leitung in einem Abstand von maximal 5 m …
  • 1. Beibringung eines geeigneten Nachweises, dass der Bewerber über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügt, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 3,0 Mio. € und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 1,0 Mio. € beträgt.
  • Berechtigung über die Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ oder die Berechtigung nach den EU-Richtlinien in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden;
  • Erfahrung des Projektleitungsteams in Jahren Hinsichtlich des Wertungskriteriums „Erfahrung des Projektteams“ wird die gesamte Erfahrung des Projektteams (Projektleiter, Stellvertreter) in Jahren bewertet. Bitte beachten Sie, dass maximal diese zwei zur Leistungserbringung vorge-sehenen Personen (Ziffer 8 des Teilnahmeantrages) bewertet werden. Ab einer gemeinsamen Berufserfahrung von 5 …

Zuschlag / Ergebnis

Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.

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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.