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Sanierung und Erweiterung der naturwissenschaftlichen Fachklassen am Gymnasium Unterrieden - Fachklassenplanung Vergabe von Leistungen für die Technische Ausrüstung nach HOAI 2021 Teil 4 Abschnitt 2, § 53 (2) Nr. 7 Nutzungsspezifische Anlagen und verfahrenstechnische Anlagen - Fachklassenplanung Leistungsphasen 1 - 9 gemäß § 55 HOAI 2021

Vergabe von Leistungen für die Technische Ausrüstung nach HOAI 2021 Teil 4 Abschnitt 2, § 53 (2) Nr. 7 Nutzungsspezifische Anlagen und verfahrenstechnische …

Teilnahmefrist
13.10.2026, 10:00 Uhr
Auftraggeber
Stadt Sindelfingen
Ort
Sindellfingen, Baden-Württemberg
Fläche (laut Beschreibung)
ca. 1.400 m²
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Veröffentlicht
12.09.2026

Zu den Vergabeunterlagen ↗

Leistungsbeschreibung

Im Rahmen des Vergabeverfahrens mit Teilnahmewettbewerb nach § 17 und § 74 VgV, soll ein Ingenieurbüro für die Fachklassenplanung des Neubaus und der Sanierung des Gymnasiums Unterrieden in Sindelfingen ermittelt werden.

Das Gymnasium Unterrieden wurde im Jahr 1979 errichtet und besteht aus einem dreigeschossigen Hauptgebäude sowie einer

Dreifeld-Sporthalle. Im Schuljahr 2025/2026 besuchen insgesamt 769 Schülerinnen und

Schüler das Gymnasium Unterrieden. Die Klassenstufen 5 bis 12 werden vierzügig geführt. Ab

der Einführung des neunjährigen Gymnasiums (G9) im Schuljahr 2025/2026 wird sich die

Schülerzahl verändern, die Vierzügigkeit der Schule bleibt jedoch bestehen. Die

naturwissenschaftlichen Fachklassen befinden sich weitgehend im bauzeitlichen Zustand und

entsprechen weder den heutigen pädagogischen Anforderungen noch den aktuellen

technischen Standards. Die erforderlichen Fachklassen können grundsätzlich durch eine

Neustrukturierung der vorhandenen Flächen innerhalb der bestehenden Gebäude

untergebracht werden. Darüber hinaus ergeben sich auf Grundlage des

Musterraumprogramms für ein vierzügiges Gymnasium im G9-Betrieb Flächenbedarfe in den

Bereichen Ganztagsräume, Differenzierungsräume sowie einem zusätzlichen Klassenraum.

Im Jahr 2025 wurde durch das Büro Zimmermann und Nagel Architekten eine

Voruntersuchung durchgeführt. Die Ergebnisse wurden im Oktober 2025 den städtischen

Gremien vorgestellt und ein Grundsatzbeschluss zur Generalsanierung der

naturwissenschaftlichen Fachräume sowie zur Erweiterung der Schule im Zuge der Einführung

von G9 gefasst. Die Fachklassen sollen umfassend saniert und neu strukturiert werden. Zur

Deckung des zusätzlichen Flächenbedarfs ist die Erweiterung der bestehenden Schule durch

einen kompakten zweigeschossigen Neubau vorgesehen, der während der Sanierung der

Fachklassen gleichzeitig als Interimsgebäude genutzt werden soll. Die städtebauliche

Einbindung und die konkrete Ausformung der Baukörper sind im weiteren Planungsverlauf in Varianten zu untersuchen. Die Baumaßnahme soll während des laufenden Schulbetriebs

umgesetzt werden. Hierfür ist ein Bau- und Umzugskonzept mit geeigneten Bauabschnitten

und Rochaden zu entwickeln, um die Beeinträchtigungen des Schulbetriebs möglichst gering

zu halten. Raumvergrößerungen innerhalb des Bestands sind durch das Versetzen von

Flurwänden möglich; eine Erweiterung der Bestandsflächen durch ein Versetzen der

Außenfassaden ist hingegen nicht vorgesehen. Die zu sanierenden naturwissenschaftlichen

Fachklassen im Bestandsgebäude umfassen eine Nutzfläche von rund 1.400 m². Zur Deckung

des zusätzlichen Flächenbedarfs ist der Erweiterungsneubau mit einer erforderlichen

Nutzfläche von rund 540 m² vorgesehen. Die im Rahmen der Voruntersuchung ermittelten

Grobkosten für die Generalsanierung der Fachklassen einschließlich des

Erweiterungsneubaus belaufen sich für die Kostengruppen 200 bis 700 auf insgesamt rund

12,3 Mio. € brutto. Die Planung startet unmittelbar nach der Auftragsvergabe. Das

Auswahlgremium ist für KW 44/2026 vorgesehen, die Bietergespräche sollen nach aktuellem

Stand in KW 50/2026 stattfinden. Die Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft ist möglich (das

Formblatt 234 ist entsprechend auszufüllen). Bei Bewerbergemeinschaften gelten die

Angaben und die Referenzen in Summe für die ARGE. Die Referenz gilt auch als erfüllt, wenn

die Leistung als verantwortlicher Projektleiter in einem anderen Büro erbracht wurde. In

diesem Fall ist über die verantwortliche Projektleitung eine schriftliche Bestätigung des

anderen Büros oder des Auftraggebers mit einzureichen (das Formblatt I.3 EU ist auszufüllen).

Eignungsanforderungen (Auszug)

  • Berufliche Qualifikation nach § 46 Abs. 3 und § 75 Abs. 1 VgV Nachweis mindestens von einem Inhaber, Geschäftsführer oder Prokurist des Unternehmens über den Nachweis eines Abschlusses der entsprechenden Fachdisziplin (Diplom-/Bachelor-/Masterurkunde oder Bachelor Professional (IHK)) oder im Ausland gleichwertige Qualifikation.
  • Umsatz gem. § 45 Abs. 3 Nr. 1 VgV Unser Umsatz für Leistungen in der Fachklassenplanung nach HOAI hat im angegebenen Zeitraum betragen im Mittel 2023 - 2025: -bis 100.000 €: 10 Punkte -ab 100.000 €: 20 Punkte Beschäftigte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV Das jährliche Mittel der in den letzten drei Jahren (2023-2025) Vollzeitbeschäftigten Ingenieure des Fachbereichs Fachklassenplanung (Dipl.- Ing, …
  • Referenzobjekt 1 des Bewerbers: Neubau oder Generalsanierung* von Fachraumklassen innerhalb eines Gebäudes * vollständiger Austausch bzw. Erneuerung der technischen Anlagen und Ausstattung Geplante Fachraumklassen -Biologie: 25 Punkte -Chemie: 25 Punkte -Physik: 25 Punkte Auftraggeber -Sonstige Auftraggeber: 10 Punkte -Öffentliche Hand bzw. Auftraggeber gem. § 99 oder § 100 GWB: 30 …

Branchen

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