Frist abgelaufen
BBiZ Kerpen - Hauptgebäude
- Teilnahmefrist
- 28.01.26, 12:00 Uhr
- Auftraggeber
- Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW gGmbH
- Ort
- Kerpen, Nordrhein-Westfalen
- Veröffentlicht
- 24.12.2025
- Laufzeit
- siehe Unterlagen – 02.05.2028
- Verfahren
- Nicht offenes Verfahren
Leistungsbeschreibung
Das Berufsförderungswerk plant - gefördert durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen - am bestehenden Standort in Kerpen den Ersatzneubau des Ausbildungszentrums unter Einbindung eines Berufskollegs, eines Internats und eines Schulungs- und Verwaltungsgebäudes. Das Projekt wurde in verschiedene Bauabschnitte für die unterschiedlichen durchzuführenden Arbeiten und neu zu erstellenden Gebäude unterteilt, da der Neubau während des laufenden Betriebs erfolgt und sukzessive die Bestandsgebäude ersetzt, die Zug um Zug abgebrochen werden.
Die Planungs- und Bauleistungen für die einzelnen Gebäude/Bauabschnitte werden aufgrund der durch die Zuwendungen vorgegebenen Terminschiene für die Neubauten als Pakete vergeben, die Abbruch- und Rückbauarbeiten, die Außenanlagen sowie die Arkadenüberdachung
werden als Einzelgewerke vergeben.
Im Rahmen des Loses 2 – Berufskolleg incl. Gästehaus - werden die Bauleistungen im Paket für die Gebäude Berufskolleg, Schulungs- und Verwaltungsgebäude und Internat mit insgesamt ca. 12.675 m² BGF (Ausführungszeitraum Juli 2026 bis Mai 2028) vergeben. Mit den Bauleistungen wird auch die Werk- und Montageplanung an den Auftragnehmer vergeben. Grundlage der Ausschreibung ist eine funktionale Leistungsbeschreibung nebst vorbereiteter Ausführungsplanung.
Hierbei gliedert sich die BGF wie folgt auf die einzelnen Gebäude auf: Berufskolleg ca. 4.640 m² BGF, Schulung ca. 3.070 m² BGF, Internat ca. 4.965 m² BGF.
Der Neubau wird als KfW-Effizienzhaus 55 klassifiziert und stellt damit einen bedeutenden Schritt in Richtung Energieeffizienz und Nachhaltigkeit dar. Durch eine optimierte Gebäudeisolierung wird nicht nur der Wärmeverlust minimiert, sondern auch die Überhitzung im Sommer effektiv vermieden. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Wärmerückgewinnung, die dafür sorgt, dass Abwärme aus Lüftungsanlagen wiederverwendet wird. Zudem werden energieeffiziente Geräte installiert, die den Stromverbrauch weiter senken und somit die Betriebskosten minimieren. Die Tageslichtoptimierung spielt ebenfalls eine zentrale Rolle in der Planung. Durch gezielte Fensteranordnungen und -größen wird maximales
Tageslicht in die Räume geleitet. Insgesamt vereint dieser Neubau modernste Technologien und Konzepte, um eine hohe Energieeffizienz zu erreichen und ein nachhaltiges Arbeitsumfeld zu schaffen.
Das Berufskolleg ist als Stahlbetonkonstruktion konzipiert. Aufgrund der großen Spannweiten der beiden Schulungsspangen werden diese wirtschaftlich und unterzugsfrei mittels Spannbetonhohldielendecken ausgebildet. Dieses System ermöglicht eine stützenfreie Ausführung innerhalb der Räume, so dass dort auch zukünftig eine maximale Flächenflexibilität besteht. In den Haupttragachsen sind daher Unterzüge / Wände vorgesehen. Die Mittelspange wird mit einer Stahlbetonflachdecke realisiert. Die Aussteifung des Gebäudes wird durch die Hauptkerne und Wandscheiben sichergestellt. Das Gebäude ist teilunterkellert und wird flach mittels Einzel- und Streifenfundamenten gegründet. Die höherliegenden Gebäudeteile sind mittels Magerbetonabtreppungen tiefer zu führen.
Die Konzeptionierung des Schulungs- und Verwaltungszentrums ist mit der des Berufskollegs vergleichbar. Auch hier wird eine Kombination aus Spannbetonhohldielen und Stahlbetonflachdecke gewählt, um den unterschiedlichen Anforderungen Rechnung zu tragen. Die Aussteifung
des Gebäudes wird durch die Hauptkerne und Wandscheiben sichergestellt. Das Gebäude ist nicht unterkellert und wird mittels Einzel- und Streifenfundamenten gegründet.
Das Tragsystem des Internats basiert auf einer Stahlbetonflachdecke, die auf tragenden Wohnungstrennwänden und den Treppenhauskernen aufliegt. Die Aussteifung des Gebäudes wird durch die Hauptkerne und Wandscheiben sichergestellt. Das Gebäude ist nicht unterkellert
und wird mittels Einzel- und Streifenfundamenten gegründet.
Wichtig ist eine gesichert zeitgerechte Projektumsetzung. Da aufgrund von Fördermitteln nur ein …
Eignungsanforderungen
- Erforderlich ist eine Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, Formblatt E4. Mindestens ist ein Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre von 30 Millionen Euro netto gefordert. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt …
- Es sind mindestens 3 Referenzen über die Errichtung von Hochbauten mit einem Volumen von jeweils mindestens 15 Millionen Euro netto (KG 300-500 nach DIN 276) nachzuweisen (Formblatt E-6). Die Bauleistungen müssen als Generalunternehmer erbracht sowie im Zeitraum zwischen dem 1.1.2018 und dem Schluss der Angebotsfrist abgeschlossen und abgenommen worden sein. Mindestens eine Referenz muss ein …
- Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN ISO 9001-2015 oder vergleichbar sowie Abgabe einer Verpflichtungserklärung, diese Zertifizierungen bis zur Abnahme der ausgeschriebenen Bauleistungen aufrecht zu erhalten (Formblatt E-7). Die Anforderung muss im Fall einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein …
- Erforderlich ist die Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges, soweit die Eintragung nach den gesetzlichen Vorschriften des Landes, aus dem der Bewerber stammt, vorgesehen ist. Der Auszug darf nicht älter als 3 Monate sein; Stichtag ist das Datum der Angebotsfrist. Bewerber aus anderen Ländern haben vergleichbare Unterlagen der für sie zuständigen Institutionen vorzulegen. Im Falle einer …
- Im Falle des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft sind neben dem Formblatt E9 für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Formblätter E1, E2, E3 sowie ein aktueller Handelsregisterauszug (nicht älter als 3 Monate) einzureichen. Bei Bewerbung von Einzelbewerbern ist das "Formular zum Teilnahmeantrag" mit einzureichen.
- Angesichts der aufgrund der beantragten und bewilligten Fördermittel zwingend einzuhaltenden Bauzeit ist eine Eigenerklärung abzugeben, dass der Bewerber über ausreichende Mittel und Kapazitäten verfügt, um das Bauvorhaben innerhalb der gesetzten maximalen Bauzeit abnahmereif abzuwickeln, Formblatt E-10.
Zuschlag / Ergebnis
Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.
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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.