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Monitoring von Arten der Anhänge II und IV der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) und von Brutvögeln in den Europäischen Vogelschutzgebieten in Schleswig-Holstein

Angebotsfrist
14.08.26, 07:30 Uhr
Auftraggeber
Land Schleswig-Holstein vertreten durch das Landesamt für Umwelt endvertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Ort
Flintbek, Schleswig-Holstein
Veröffentlicht
15.07.2026
Laufzeit
01.10.2026 – 15.11.2028
Verfahren
Offenes Verfahren

Originalunterlagen ↗

Leistungsbeschreibung

Monitoring von Arten der Anhänge II und IV der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) und von Brutvögeln in den Europäischen Vogelschutzgebieten in Schleswig-Holstein. Das Monitoring soll in und außerhalb von FFH-Gebieten durchgeführt werden. Die Lage und Grenzen der FFH-Gebiete sind im Umweltbericht des Landes Schleswig-Holstein im Internet unter https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/themen/umwelt-naturschutz/natura-2000 dargestellt. Einschränkungen und Erweiterungen der zu untersuchenden Gebietskulisse sind in den nach Arten differenzierten Leistungsbeschreibungen benannt.

Ziel der Erhebungen ist es, im Rahmen der Überwachung nach Art. 11 FFH-RL Daten über den Erhaltungszustand der Arten zu gewinnen und das Land in den Stand zu versetzen, seine Berichtspflicht nach Art. 17 FFH-Richtlinie zu erfüllen. Neben der allgemeinen Berichtspflicht nach Art. 17 FFH-Richtlinie sollen die Ergebnisse auch das Stichprobenmonitoring des Bundamtes für Naturschutz (BfN) nach PAN 2010 bedienen. Das Monitoring in den Europäischen Vogelschutzgebieten dient der Erfüllung der Monitoringverpflichtungen aus der

EU-Vogelschutzrichtlinie. Die Ergebnisse sind zu bewerten um festzustellen, in wie weit sich die Arten in Schleswig-Holstein in dem von NATURA 2000 angestrebten günstigen Erhaltungszustand befinden. Die Felduntersuchungen, die Bewertungen und die Darstellung der Ergebnisse müssen so durchgeführt werden, dass sie mit Ergebnissen aus den vorangegangenen Berichtsperioden vergleichbar sind und in späteren Jahren auf gleiche Weise wiederholt werden können, so dass eine verlässliche Dauerbeobachtung der Bestände (Monitoring) gesichert ist. Die jeweiligen Methoden zur Bestandserfassung sind in den Leistungsbeschreibungen zu den einzelnen Losen aufgeführt.

Lose (17)

  1. Apium repens/Luronium natans

    Monitoring von Apium repens/Luronium natans in Schleswig-Holstein.

  2. Los_2

    Monitoring von Osmoderma eremita in Schleswig-Holstein.

  3. Los_3

    Monitoring von Graphoderus bilineatus in Schleswig-Holstein.

  4. Los_4

    Monitoring von Unio crassus in Schleswig-Holstein.

  5. Los_5

    Monitoring von Aeshna viridis/Leucorrhinia pectoralis in Schleswig-Holstein.

  6. Los_6

    Monitoring von Triturus cristatus/Bombina bombina in Schleswig-Holstein.

  7. Los_7

    Monitoring von Pelobates fuscus in Schleswig-Holstein.

  8. Los_8

    Monitoring von Rana arvalis in Schleswig-Holstein.

  9. Los_9

    Monitoring von Myotis dasycneme in Schleswig-Holstein.

  10. Los_10

    Monitoring von Habitateignung ausgewählter Fledermausarten in Schleswig-Holstein.

  11. Los_11

    Brutvogelerfassung in 32 SPA (in SH verteilt).

  12. Los_12

    Brutvogelerfassung in 12 SPA (in SH verteilt).

  13. Los_13

    Brutvogelerfassung in SPA auf Sylt (Dünenbereiche).

  14. Los_14

    Brutvogelerfassung in SPA auf Amrum (Dünenbereiche).

  15. Los_15

    Brutvogelerfassung in SPA im Meldorfer Speicherkoog.

  16. Los_16

    Monitoring von Anisus vorticulus in Schleswig-Holstein.

  17. Los_17

    Monitoring von Vertigo angustior/moulinsiana in Schleswig-Holstein.

Eignungsanforderungen

  • 6. Eigenerklärung, dass eine Eintragung im Berufs- oder Handelsregister oder ein anderer, vergleichbarer Nachweis für die erlaubte Berufsausübung vorliegt gem. § 44 Abs. 1 VgV.
  • 7. Eigenerklärung über den Nachweis einer entsprechend bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung oder dass diese im Falle eines Vertragsabschlusses entsprechend abgeschlossen wird (gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV).
  • 8. Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der Leistungsart die Gegenstand der Vergabe ist, getrennt nach den letzten drei Geschäftsjahren (2023 - 2025).
  • 9. Eigenerklärung, ob im Falle eines Auftrages der Auftragnehmer Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Hinweis: Im Fall der Inanspruchnahme von Unterauftragnehmern behält sich die GMSH vor, vor Zuschlagserteilung die entsprechende Verpflichtungserklärung und entsprechende Eignungsnachweise von den Nachunternehmern nachzufordern. Diese sind dann fristbewehrt der GMSH zu übersenden.
  • 10. Eigenerklärung (Formblatt) über mindestens 3 Referenzen maximal 6 Referenzen der im Wesentlichen in den letzten 3 Geschäftsjahren (2023 - 2025) erbrachten vergleichbaren Leistungen unter Angabe von Leistungsumfang, Dauer des Vertrages, Öffentlicher Auftraggeber sowie der Auftragssumme mit Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
  • 11. Nachweis von Erfahrungen in der Vegetationskunde mit speziellem Arbeitsschwerpunkt Arten-schutz und Populationsbiologie von Apium repens und Luronium natans. Als Nachweis dienen eigene vegetationskundliche Untersuchungen/ Gutachten mit dem Schwerpunkt Monitoring bzw. eigene wissenschaftliche Veröffentlichungen zum Schutz oder Biologie der beiden Pflanzenarten.

Zuschlag / Ergebnis

Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.

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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.