Frist abgelaufen

SmartLogisticNetwork- VE 04 Rohbau VZ-Apotel

Angebotsfrist
22.06.26, 11:00 Uhr
Auftraggeber
Universitätsklinikum Bonn AöR
Ort
Bonn, Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
17.05.2026
Geschätzter Auftragswert
1 €
Laufzeit
10.09.2026 – 14.08.2028
Verfahren
Offenes Verfahren

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Leistungsbeschreibung

1.Gesamtmaßnahme Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) plant die Einführung eines zukunftsweisenden Logistikkonzepts mit dem Titel "SmartLogisticNetwork". Dieses Vorhaben ist ein zentraler Bestandteil der strategischen Neuausrichtung der innerbetrieblichen Versorgung und Entsorgung auf dem Campus Venusberg. Ziel ist der Aufbau eines effizienten, automatisierten und nachhaltigen Logistiksystems zur langfristigen Versorgung bestehender und neuer Klinikgebäude, insbesondere des derzeit im Bau befindlichen Herzzentrums sowie weiterer Einrichtungen im Nord- und Südteil des Campus. Das SmartLogisticNetwork setzt sich ausfolgenden Teilprojekten zusammen: einem unterirdischen Logistiktunnel zur automatisierten Verbindung zentraler Versorgungspunkte, mehreren Anbindebauwerken zur vertikalen und horizontalen Erschließung der Gebäude, einem fahrerlosen Transportsystem (FTS) zur automatisierten Güterverteilung, einem neuen Logistikzentrum sowie einem modernen Abfallwirtschaftszentrum. 2.Projektstruktur und Planungsstand. Die Versorgung des Herzzentrums ist aktuell in der Leistungsphase 4-8 der HOAI. Die Südanbindung befindet sich in der Entwurfsplanung (LPH 1-3 inkl. HU-Bau). Die Maßnahme wird in zwei Bauabschnitten realisiert, um eine schnelle Inbetriebnahme des FTS-Systems zur Versorgung des Herzzentrums und der nördlichen Klinikbereiche sicherzustellen. Im Fokus der Planung stehen die gebäudetechnische Ausstattung des Logistikzentrums und des Abfallwirtschaftszentrums sowie deren bauliche Anbindung an das Tunnelsystem und die angrenzenden Bestandsbauten. Es gelten dabei die hausinternen technischen Standards des UKB, insbesondere im Hinblick auf Automatisierung, Hygiene, Arbeitsschutz und Energieeffizienz. 3.Logistiktunnel und Verbindungsbauwerke Der unterirdische Logistiktunnel wird im offenen Bauverfahren errichtet. Zur Umsetzung ist eine umfassende Baufeldfreimachung erforderlich, insbesondere im Bereich des Tunnels, der Eck- und Verbindungsbauwerke sowie des Logistik- und Abfallzentrums. Bestehende unterirdische Versorgungstrassen wurden in der Planung erfasst und sind zu verlegen. Bestehende Verkehrswege müssen umgeleitet werden. Ein zentraler Bestandteil ist das Anbindungsbauwerk Versorgungszentrum / Apotel, das sowohl unterirdisch als auch oberirdisch ausgeführt wird. Hierzu gehören die Anbindungen an den Tunnel auf der Ebene 2. UG, die Anbindungen an die beiden Bestandsgebäude im Erdgeschoss sowie bauliche Anpassungen innerhalb der Bestandsgebäude zur Übergabe und Weiterleitung der Transportgüter. 4.Fahrerloses Transportsystem (FTS) Das FTS bildet das Rückgrat des SmartLogisticNetwork. Es wird flächendeckend im Tunnel eingesetzt und ist über automatisierte Übergabestellen mit den angebundenen Gebäuden vernetzt. Die konzeptionelle Planung und Abstimmung erfolgte durch die FC-Gruppe. Die Fahrerlosen Transportfahrzeuge werden als Unterfahrer ausgeführt, welche die herkömmlichen Transportwagen anheben und über das Gelände zu Ihrem Zielort transportieren. Die Leitstelle des Systems befindet sich im geplanten Logistikzentrum. Die Fahrzeuge bewegen sich auf vordefinierten, programmierten Fahrwegen und kommunizieren dabei autonom mit Türsteuerungen und Aufzügen. Ausgehend vom Logistikzentrum erschließt das System die Zentralsterilisation (Geb.45), das Versorgungszentrum (Geb. 50), die Apotheke (Geb. 53), den Neubau des Herzzentrums (Geb. 25), das Bettenhaus 1 (Geb. 24), die Chirurgie (Geb. 23), das Operative Zentrum (Geb. 22) sowie die Gebäude 20, 3 und 4. So werden Apothekenprodukte, Medizinprodukte, Wäsche, Speisen, Sterilgut und Abfall über das FTS transportiert. Über das Tunnelsystem hinaus bewegen sich die fahrerlosen Transportfahrzeuge bis auf die Stationen der Gebäude, horizontal über die Gebäudeflure und vertikal über die bestehenden Aufzugsanlagen. Die Anbindung weiterer Klinikgebäude - insbesondere im Südteil des Campus - ist bereits in der Planungsphase berücksichtigt. 5.Technische Infrastruktur Zur Gewährleistung …

Eignungsanforderungen

  • Die Eignung der Bieter wird anhand mindestens dreier zu beschreibender Referenzen (§ 6a Abs. 3 lit. a) VOB/A-EU) sowie der Angaben zum Umsatz der letzten 3 Jahre (§ 6a Abs. 2 lit. c) VOB/A-EU) und der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl der letzten 3 Jahre (§ 6 Abs. 3 Nr. 2 lit. g) VOB/A) überprüft. Bei der Arbeit für einen öffentlichen Auftraggeber handelt es sich um ein KO-Kriterium.

Zuschlag / Ergebnis

Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.

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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.