Frist abgelaufen
Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen - Leistungen der Objektplanung Freianlagen gemäß §§ 38 ff. HOAI, Leistungsphasen 3-8
- Teilnahmefrist
- 18.05.26, 09:15 Uhr
- Auftraggeber
- Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e. V. | TI-ZVM
- Ort
- Bremen, Bremen
- Veröffentlicht
- 23.04.2026
- Laufzeit
- 24.08.2026 – 21.12.2029
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Leistungsbeschreibung
Die Einrichtungen des DLR am Standort Bremen sind gegenwärtig auf
sieben Gebäude im
Technologiepark verteilt. Hiervon sind lediglich zwei im Eigentum des DLR – die
übrigen
Liegenschaften am Standort sind angemietet. Somit ist weder eine einheitliche
Zugangskontrolle,
noch eine ausreichende Überwachung zur Gewährleistung der Sicherheit möglich.
Darüber
hinaus besteht seit einigen Jahren Platzbedarf, der sich insbesondere in fehlenden
Laborkapazitäten und fehlendem Lagerraum bemerkbar macht. Die erforderlichen
Lagerkapazitäten
werden durch die Aufstellung von Containern im Außenbereich, sowie durch die
Anmietung
von externen Lagerkapazitäten provisorisch nur unzulänglich gelöst. Gegenwärtig ist
das Nachbargebäude unmittelbar neben dem DLR-Institutsgebäude leerstehend, so dass
sich zur Lösung der genannten Probleme aktuell eine sinnvolle Möglichkeit bietet.
Da der Vormieter DFKI das Gebäude seit über 30 Jahren belegt hatte, sind alle
Oberflächen
zu erneuern und die technische Ausstattung zu aktualisieren. Die Brandschutzvorgaben
werden baulich nicht mehr eingehalten. Hinzu kommen Anpassungsarbeiten für die
Einrichtung
von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen sowie der barrierefreien Zugänglichkeit.
Es bietet sich aktuell die Möglichkeit, Doppelanmietungen zeitlich stark einzuschränken
und die meisten angemieteten Liegenschaften nur für die noch benötigte Dauer im
Bestand
zu halten.
Folgende Institute/ Abteilungen sind geplante Nutzer:
1. Institut für Raumfahrtsysteme - Abteilungen: Planetare Explorationssysteme,
Planetare
Infrastrukturen, Digital Clean Rooms
2. Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik – Abteilung: Relativistische
Modellierung
3. Leitungsbereich LS Bremen
/
NF gem. DIN 277 = NUF 1-6 ca. 1.723m2; BGF ca. 2.602m2
/
Planungsaufgabe: Das 1991 genehmigte und errichtete, sowie dreimal erweiterte
dreigeschossige
Gebäude Robert-Hooke-Str. 5 wurde in den letzten 20 Jahren vom „Deutschen
Forschungszentrum
für Künstliche Intelligenz“ genutzt. Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit einer
Ziegelfassade errichtet, wobei das zweite OG hinter dem Kopfbau zurückgesetzt und
mit einer Fassade aus Zinkblech verkleidet wurde. Die Außenwände bestehen aus
tragendem
Mauerwerk, die Geschossdecken werden als horizontale Platten durch Stahlbeton-Innenstützen
unterstützt. Tragende Innenwände sind nur im Bereich des Treppenhauses vorhanden.
Der Sanitärkern besteht aus massiven, nichttragenden Wänden. Der weitere Innenausbau
erfolgte im Trockenbau. Das Dach des 1. Bauabschnitts besteht aus einer flach
geneigten,
gedämmten Konstruktion mit einer Zinkblecheindeckung. Der Kopfbau besteht aus
einem
Flachdach. 1994 erfolgte die erste Erweiterung in Form einer Aufstockung des
Bürobereichs.
2001 wurde der Haupteingang um eine offene, verglaste Eingangsüberdachung ergänzt.
2008 erfolgte der Anbau einer eingeschossigen, ca. zehn Meter hohen Explorationshalle
als Werkhalle im rückwärtigen Bereich des Grundstücks. Diese besteht aus einer
Stahlkonstruktion
mit Metallsandwichelementen und einem flach geneigten Dach. Alle Oberflächen im
Innenbereich
des Gebäudes sind aufgrund der langen Nutzungszeit zu erneuern und die technische
Ausstattung auf den Stand der Technik zu ertüchtigen. Die Anforderungen des baulichen
Brandschutzes werden nicht mehr erfüllt. Hinzu kommen Umbaumaßnahmen für die
Einrichtung
von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien Zugänglichkeit
und Nutzung. Für die Umsetzung der neuen Grundrisse sind Trockenbauwände
zurückzubauen
und zum Teil zu erneuern.
Nachhaltigkeit / energetische Sanierung der Gebäudehülle: In seiner 599.
Vorstandssitzung
hat der Vorstand beschlossen, dass DLR-Gebäude bis 2035 klimaneutral betrieben
werden
sollen. Des Weiteren sind auch Gebäude, die saniert werden, gemäß des
Bewertungssystems
Nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Qualitätsstandard „Silber“ zu zertifizieren. Der
Vorstand des DLR hatte jedoch den Kauf und die Sanierung des Gebäudes RHS5 in
seiner
597. Vorstandssitzung …
Eignungsanforderungen
- Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die Berufsausübung wird zunächst unter Bezugnahme auf § 44 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt: 1.) Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten) bzw. – soweit zutreffend – zu den an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten, …
- Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit wird zunächst unter Bezugnahme auf § 46 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt: Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV: Anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2023-2025) erbrachten Leistungen wird die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei …
- Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit wird zunächst unter Bezugnahme auf § 45 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt: Eigenerklärung zu einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden im Fall der Zuschlagserteilung. Die …
- In einem zweiten Wertungsschritt werden zur Begrenzung der Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordenden Bewerber nach § 51 Abs. 1 VgV folgende objektive Wertungskriterien herangezogen: 1. Erklärung über den durchschnittlichen Gesamtumsatz netto des Bewerbers in den letzten 3 Jahren von 2023 bis 2025 (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV) – Wichtung 5 %. Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt aufgeteilt: - …
- In einem zweiten Wertungsschritt werden zur Begrenzung der Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordenden Bewerber nach § 51 Abs. 1 VgV folgende objektive Wertungskriterien herangezogen: 2. Angabe der Beschäftigten der letzten drei Jahre von 2023 bis 2025 für das gesamte Büro des Bewerbers in Bezug auf technisch ausgerichtete Aufgabenbereiche (in Anlehnung an § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV) – Wichtung 5 …
- In einem zweiten Wertungsschritt werden zur Begrenzung der Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber nach § 51 Abs. 1 VgV folgende objektive Wertungskriterien herangezogen: 3. Darstellung von maximal 3 Referenzprojekten aus den letzten 10 Jahren von 2016 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2) dieser Bekanntmachung, aus der die Erfahrung …
Zuschlag / Ergebnis
Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.
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