Frist abgelaufen

Neubau der Feuer- und Rettungswache 4

Teilnahmefrist
04.09.26, 10:30 Uhr
Auftraggeber
Landeshauptstadt Hannover - Fachbereich Gebäudemanagement
Ort
Hannover, Niedersachsen
Veröffentlicht
02.08.2026
Geschätzter Auftragswert
3.795.000 €
Laufzeit
31.03.2027 – 31.12.2033
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

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Leistungsbeschreibung

Neubau der Feuer- und Rettungswache 4, inklusive der Ortsfeuerwehren Bornum und Ricklingen sowie eines Katastrophenschutz-Kompetenzzentrums am Standort der FRW 4 in Hannover-Bornum.

Die Landeshauptstadt Hannover realisiert im Rahmen eines ÖPP-Verfahrens den Neubau der Feuer- und Rettungswache 4 inklusive der Ortsfeuerwehren Bornum und Ricklingen sowie ein Katastrophenschutz-Kompetenzzentrum. Dies soll alles an einem Standort geschehen.

Beauftragt werden soll die qualitätssichernde Projektsteuerung für Technische Ausrüstung und Dokumentation sowie die Erstellung der Verdingungsunterlagen und Funktionalen Leistungsbeschreibung.

Der Auftragnehmer wirkt maßgeblich an der Erarbeitung und Zusammenstellung der Vergabeunterlagen nach derzeit gültigen Vergaberecht mit und führt die einzelnen Komponenten zusammen. Dazu erarbeitet er unter Berücksichtigung der Vorgaben der Auftraggeber die Funktionale Leistungsbeschreibung (FLB) und führt diese mit allen notwendigen Formblättern/Anlagen für die Angebotsabgabe zusammen.

Die Bestandsgebäude der Feuer- und Rettungswache 4 befindet sich in der Nenndorfer Chaussee im Stadtteil Hannover-Bornum.

Gemäß einer baufachlichen Bewertung des Gebäudemanagements der LHH (OE 19) ist der bauliche Zustand aller Gebäude der Liegenschaft mangelhaft bis abgängig. Aufgrund des desolaten Gesamtzustandes der Liegenschaft wurde der Bau eines Feuerwehrzentrums mit einer Machbarkeitsstudie überprüft.

Die Fläche an der Nenndorfer Chaussee 5 beläuft sich auf etwa 34.000m² und soll durch eine optimale und wirtschaftliche Gebäudeanordnung für dieses Vorhaben beplant werden.

Folgende Termine sind geplant:

-Erstellung Verdingungsunterlagen; Sofort nach Beauftragung,

-Beauftragung des ÖPP-Partners; September 2028,

-Einreichung des Bauantrags; Februar 2029,

-Baubeginn; August 2029,

-Fertigstellung 1. BA (Wachgebäude FRW4); August 2031,

-Fertigstellung 2. BA (KatS-Halle); August 2031,

-Fertigstellung 3. BA (Gebäude Fahrzeug und Gerätewesen); Dezember 2032,

-Fertigstellung 4 BA (Gebäude Ortsfeuerwehren); Dezember 2033,

Bedingt durch erforderliche Abstimmungsprozesse während des Verhandlungsverfahrens kann es zu Terminverschiebungen kommen. Der Auftraggeber erwartet vom Auftragnehmer eine entsprechende Flexibilität.

Die Leistungserbringung endet im Regelfall mit Ablauf des mit dem ÖPP-Auftragnehmer vereinbarten Gewährleistungszeitraums (5 Jahre nach Abnahme). Sollten zu diesem Zeitpunkt (z.B. als Ergebnis der Abschlussbegehung) noch offene Punkte zwischen LHH und ÖPP-Auftragnehmer bestehen, wird der Auftragnehmer die LHH bei der Durchsetzung etwaiger Ansprüche gegenüber dem ÖPP-Auftrag-nehmer auch nach Ablauf des Gewährleistungszeitraums weiter unterstützen.

Eignungsanforderungen

  • Nachweis über die Befähigung zur Berufsausübung (§ 44 VgV) bzw. Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur/in - oder gleichwertiger Berusfabschluß, der zur Aufgabenstellung qualifiziert. (Ergänzend siehe hierzu Angaben zu einem besonderen Berufsstand)
  • Nachweis über die Vertretungsvollmacht desjenigen, der den Bewerber bzw. die Bietergemeinschaft vertritt, sowie bei Bietergemeinschaften zusätzlich eine Bietergemeinschaftserklärung im Original. (z.B. Handelsregisterauszug oder Vollmacht der Partner einer Gesellschaft)
  • Bietergemeinschaften sind zugelassen. Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch. Ein Mitglied der Bietergemeinschaft muss dem Auftraggeber gegenüber als bevollmächtigter Vertreter benannt werden. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Bei Mehrfachbewerbungen werden alle betroffenen Bewerber ausgeschlossen. Nachweis über die Vertretungsvollmacht desjenigen, der …
  • Nachweis zur Berufshaftpflichtversicherung je Versicherungsfall in Höhe von: - bei Sachschäden min. 5.[siehe Bekanntmachung].[siehe Bekanntmachung] € - bei Personenschäden in Höhe von min. 3.[siehe Bekanntmachung].[siehe Bekanntmachung] € oder Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung in geforderter Höhe abgeschlossen wird.
  • Unterzeichnete Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123, 124 GWB vorliegen und ggf. Angabe zu Maßnahmen der Selbstreinigung gem. § 125 GWB. Bei Bietergemeinschaften müssen die Eigenerklärungen von allen Mitgliedern erbracht werden. Von sonstigen Beteiligten (insbesondere Unterauftragnehmer) sind separate Eigenerklärungen vorzulegen.
  • Leistungsfähigkeit des Büros: Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt Beschäftigten des Wirtschaftsteilnehmers jeweils für die letzten drei Jahre. Die Beschäftigten sind zu gliedern in Architekten/Ingenieure, technische Beschäftigte und sonstige Angestellte.

Zuschlag / Ergebnis

Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.

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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.