Frist abgelaufen
Neubau Feuerwehrgerätehaus Esterwegen - Technische Gebäudeausrüstung (TGA-Planung)
- Teilnahmefrist
- 09.02.26, 11:15 Uhr
- Auftraggeber
- Samtgemeinde Nordhümmling (LK Emsland)
- Ort
- Esterwegen, Niedersachsen
- Veröffentlicht
- 09.01.2026
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Leistungsbeschreibung
Entsprechend der bisherigen Beschlussfassungen des Samtgemeinderates zur Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplanes steht der Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Esterwegen am exponierten Standort an der L30 auf der Agenda. Das Grundstück für den Bau des Feuerwehrhauses Esterwegen wird von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Der B-Plan für den neuen Standort ist rechtskräftig, die notwendige Erschließungsstraße wurde in 2024 realisiert.
Ein Lageplan bzw. ein entsprechender Auszug aus dem Bebauungsplan ist den Vergabeunterlagen als Anlage beigefügt.
Das Gebäude soll möglichst (entsprechend der Bebaubarkeit des Grundstücks, vgl. Lageplan in der Anlage) in weiten Teilen in ebenerdiger Bauweise errichtet werden
Raumbedarf:
Der Neubau der Feuerwehr Esterwegen soll für die Nutzung einer Schwerpunktfeuerwehr geeignet sein. Das heißt, dass das Gebäude Platz für mindestens sechs Fahrzeuge, eine Waschhalle, 3 Anhänger, Umkleiden für 70 Herren und 20 Frauen sowie die derzeit 15 Mitglieder der Jugendfeuerwehr vorhalten muss.
Des Weiteren sind für den Betrieb der Feuerwehr auch Werkstätten, Aufenthalts- und Unterrichtsräume, Büroräume sowie Lager und Technik bzw. Versorgungsräume einzuplanen (ein Raumbedarfsplan ist den Vergabeunterlagen beigefügt).
Insgesamt wird der Raumbedarf für das zu errichtende Gebäude mit ca. 1.430 m² bemessen. Davon würden nach derzeitiger Schätzung ca. 390 m² auf einen Sozialtrakt und ca. 1.040 m² auf die Fahrzeughalle entfallen.
Außenbereich/Parkmöglichkeiten:
Es sollen ca. 40 Stellplätze als Parkmöglichkeiten geschaffen werden. Dabei dürfen auch Stellflächen im südöstlichen Teil des Grundstücks eingebunden werden, die nur straßenseitig befahrbar sind (Tiefbord).
Im Außenbereich sollte zudem Platz für Übungsdienste vorhanden sein. Die Zufahrten sollen die Ein- und Ausfahrt mit Großfahrzeugen ermöglichen. Aufgrund der Lage des Grundstückes ist eine teilweise Umfahrung des Grundstückes einzuplanen.
Das Gebäude sollte nach Möglichkeit so auf dem Grundstück positioniert werden, dass eine spätere Erweiterung um einen weiteren Fahrzeugeinstellplatz für z.B. Pickup, MTW oder Fahrzeuge vergleichbarer Größe realisierbar bleibt.
Gebäudetechnik:
Die Technik im Gebäude soll den aktuellen energetischen Anforderungen entsprechen.
Notstromeinspeisung:
Die Technik im Gebäude ist inklusive einer Notstromeinspeisung als Volleinspeisung, z.B. über ein
mobiles Notstromaggregat, zu planen.
KatS-Lagezentrum:
Der im beigefügten Raumbedarfsplan genannte Mehrzweck-/Schulungsraum soll auch als Lagezentrum für den Katastrophenschutz genutzt werden.
Fertigstellung der Maßnahme:
Die Maßnahme muss bis zum 30.06.2028 fertiggestellt sein, d.h. die Planungsleistungen müssen sofort nach Auftragserteilung beginnen, um die Maßnahme schnellstmöglich auf den Weg zu bringen.
vorläufige Kosten:
Die anrechenbaren, vorläufigen Kosten betragen gemäß HOAI 2021 für:
Kostengruppe 200: 193.828,69 € netto
Kostengruppe 300: 2.133.500,00 € netto
Kostengruppe 400: 790.500,00 € netto
Kostengruppe 500: 220.625,00 € netto
Kostengruppe 600: 102.000,00 € netto
Eignungsanforderungen
- Der Nachweis erfolgt über eine Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (i.d.R. 2023, 2024, 2025). Bei Bieter-/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft einzeln darzustellen.
- Es ist eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in geeigneter Höhe nachzuweisen bzw. eine Bestätigung eines Versicherers, dass im Beauftragungsfall die Versicherung zugesagt wird: - für Personenschäden mind. 2.000.000,00 € - für Sach- und Vermögensschäden mind. 250.000,00 €
- Erfahrungsnachweis des Bewerbers (des/der Büros) in Form der Benennung von Referenzprojekten innerhalb der letzten zehn Jahre (ab 01.01.2016). Es sind mindestens drei Referenzprojekte zu benennen, um die Mindestanforderungen zu erfüllen. Folgende Voraussetzungen sind an die Wertung von Referenzprojekten gestellt: - es muss sich bei den Referenzprojekten um einen Neubau von …
- Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach: a) Geschäftsführer*innen/Inhaber*innen b) Architekt*innen/Ingenieur*innen c) Zeichner*innen d) sonstige Mitarbeiter*innen Bei Bieter-/Arbeitsgemeinschaften ist die Personalübersicht für jedes Mitglied der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft einzeln darzustellen.
Zuschlag / Ergebnis
Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.
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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.