Frist abgelaufen
FKZ 3726 31 702 0 - Umweltwirkungen digitaler Infrastruktur - Bilanzgrenzen und Prognosen
- Angebotsfrist
- 10.09.26, 10:00 Uhr
- Auftraggeber
- Umweltbundesamt , Referat Z 1.5
- Ort
- Dessau-Roßlau, Sachsen-Anhalt
- Veröffentlicht
- 30.07.2026
- Verfahren
- Öffentliche Ausschreibung
Leistungsbeschreibung
ReFoPlan 2026: „Umweltwirkungen digitaler Infrastruktur - Bilanzgrenzen und Prognosen“
Der Ausbau digitaler Infrastruktur - Rechenzentren, Netzwerke, Clouds, Edge-Computing,
Endgeräte und zunehmend spezialisierte KI-Hardware - verursacht erhebliche
Umweltwirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese Wirkungen umfassen
Energieverbrauch, Rohstoffbedarf, Wasserverbrauch, Flächenbedarf, Emissionen sowie
toxikologische Effekte. Bislang sind diese nicht nur methodisch unzureichend erfasst,
sondern es fehlt auch ein harmonisierter, lebenszyklusbasierter Bewertungsrahmen, der
wissenschaftlich belastbar ist und politische Handlungsempfehlungen zulässt. Widersprüche
in Systemgrenzen, Indikatoren und Datenquellen erschweren Vergleiche und begrenzen die
politische Verwertbarkeit der Ergebnisse. Das geplante Forschungsprojekt soll diese Lücke
adressieren - durch eine ganzheitliche, systemübergreifende Betrachtung digitaler
Infrastrukturen entlang ihres gesamten Lebenszyklus, eine Diskussion der vorhandenen
Ansätze sowie Empfehlungen zu Methodik und Datenlage. Dabei soll die Ausarbeitung von
Szenarien Prognosen bis 2035 zu den Umweltwirkungen der digitalen Infrastruktur
ermöglichen. In einem begleitenden und umfassenden Stakeholderprozess mit
Expertinnen*Experten aus Deutschland und im Rahmen einer Fachkonferenz mit
europäischen Partnerinnen*Partnern und Akteurinnen*Akteuren sollen Methodik,
Standards und Szenarien diskutiert und politisch anschlussfähig gemacht werden. Das
Projekt knüpft damit an aktuelle wissenschaftliche Diskurse zu nachhaltiger Digitalisierung,
Systembewertung und integrierten Infrastrukturmodellen an und soll wichtige
Transferleistungen für die Praxis erbringen.
Eignungsanforderungen
- Die Qualifikation der Anbieter und gegebenenfalls von Kooperationspartnerinnen und -partnern sind durch die Angabe von nachprüfbaren Referenzen in Form von Eigenerklärungen nachzuweisen. Die Eignungskriterien unterteilen sich in Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit und sind jeweils zu belegen. Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte, …
Zuschlag / Ergebnis
Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.
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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.