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Neubau Campus Zentralklinikum Magdeburg – NCZMD - ELT-Ausführung Link zur Marktinformationsveranstaltung: https://www.youtube.com/live/c3XqABY7bBQ

Teilnahmefrist
19.02.26, 00:00 Uhr
Auftraggeber
IPS Immobilien- und Projektmanagament Gesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Ort
Magdeburg, Sachsen-Anhalt
Veröffentlicht
29.01.2026
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

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Leistungsbeschreibung

Das Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R. (UKMD) bildet gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät (FME) der Otto-von-Guericke Universität (OvGU) die Universitätsmedizin Magdeburg (UMMD). In diesem Zusammenschluss werden Forschung, Lehre (FME) und Patientenversorgung (UKMD) vereint. Mit ca. 1.100 Betten ist die Universitätsmedizin das größte Krankenhaus der Stadt Magdeburg und auch die größte medizinische Einrichtung im nördlichen Sachsen-Anhalt. Die bauliche Klinikstruktur ist insbesondere durch Dezentralität geprägt. Der Hauptcampus mit einer Gesamtfläche von ca. 300.000 qm befindet sich an der Leipziger Straße 44. Die Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin sowie der stationäre Bereich der Universitätsaugenklinik sind am Außenstandort in der Gerhart-Hauptmann-Straße 35 verortet (Entfernung Luftlinie ca. 3 km).

Der Hauptcampus ist durch eine Pavillonstruktur gekennzeichnet. Kliniken, Ambulanzen, Labore, Logistik sowie Forschung und Lehre sind dezentral auf dem Gelände verteilt. Insgesamt sind über beide Standorte 26 Kliniken sowie 19 Institute und weitere selbstständige bzw. zugeordnete Bereiche verteilt. Neben Forschung und Lehre bietet die Universitätsmedizin Magdeburg das gesamte Spektrum einer multiprofessionellen und hochspezialisierten medizinischen Maximalversorgung. Die gesamte Universitätsmedizin beschäftigt etwa 4.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Forschung, Lehre, Patientenversorgung und Verwaltung. Weiterhin sind insgesamt ca. 1.500 Studentinnen und Studenten an der Medizinischen Fakultät sowie weitere im Masterstudiengang Immunologie eingeschrieben.

Die aktuelle bauliche Struktur des UKMD ist gekennzeichnet von einer dislozierten Gebäudestruktur, abgängiger baulichtechnischer Infrastruktur sowie weiten Wegen und nicht mehr zeitgemäßer Funktionsstrukturen. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um die UMMD für die künftigen Herausforderungen der universitären Medizin aufzustellen und drängende bauliche Probleme zu lösen.

Der Neubau des Zentralklinikums soll die bisher dislozierten Kliniken und Funktionsstellen des Universitätsklinikums in einer zentralisierten und baulich-funktional optimierten Struktur zusammenführen und damit eine nicht mehr zeitgemäße Situation auflösen. Unter Berücksichtigung der Bestandsflächen in den Häusern 60a und 60b werden künftig ein Großteil der klinischen Bereiche und ein überwiegender Anteil der gesamten Nutzflächen des UKMD im Kom-plex Zentralklinikum verortet.

Der Neubau des „Neuer Campus Zentralklinikum“ ist das größte Bauvorhaben des Landes Sachsen-Anhalt und erfolgskritisch für die Zukunftsfähigkeit des Standorts an der Leipziger Straße. Die planerische und bauliche Umsetzung ist dabei auf mehrere einzelne, voneinander abhängige Einzelvorhaben aufgeteilt. Aufgrund der Komplexität der Baumaßnahmen sowie der heterogenen Art der Vorhaben ist dies sowohl inhaltlich als auch organisatorisch geboten.

Das derzeit beschlossene Budget für die Gesamtmaßnahme beträgt ca. 1 Mrd. €, wovon ungefähr 650 Mio. € allein auf den Neubau des Zentralklinikums (Bauabschnitte 1 und 2) entfällt.

Der Fokus der Gebäudefunktion soll auf den Einklang medizinisch zeitgemäßer und zukunftsfähiger Abläufe, effizienter betrieblicher Strukturen und sparsamer Lösungen gelegt werden. Daneben sind folgende Anforderungen zwingend zu berücksichtigen:

• Es muss sichergestellt werden, dass eine moderne, sichere, wettbewerbsfähige, rechtskonforme Krankenversorgung am Standort der Universitätsmedizin Magdeburg möglich wird und die derzeitigen Sicherheitsrisiken minimiert werden.

• Die Planung soll zukunftsfähig und innovativ sein.

• Es soll ein höchstmöglicher Stand der Automatisierung berücksichtigt werden.

• Die Planung des Zentralklinikums muss so erfolgen, dass ein hochgradig flexibler Bau entsteht. Diese Flexibilität soll ermöglichen, dass eine Umnutzung durch andere medizinische Fachrichtungen möglich ist; ggfs. auch infolge einer geänderten …

Eignungsanforderungen

  • Der Bewerber hat seine Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung nachzuweisen. Diese Befähigung und Erlaubnis ist, sofern der Bewerber seinen Sitz in einem Staat hat, in welchem für die Berufsausübung die Eintragung in ein Berufsregister erforderlich ist, durch Vorlage der entsprechenden Eintragung als Nachweis vorzulegen; in anderen Fällen durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges oder der …
  • Für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gelten folgende Mindestanforderun-gen: Der durchschnittliche Jahresumsatz (netto) des Bewerbers, welchen dieser mit im Hinblick auf die ausgeschriebenen Leistungen (Bau- und Lieferleistungen für die Kostengruppen (KG) 440 und 450 nach DIN 276-1/218-12) vergleichbaren Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren erzielt …
  • Es sind zwei Referenzen (sog. „Mindestreferenzen) vorzulegen, welche jeweils die nachfolgenden Anforderungen erfüllen müssen: Mindestreferenz 1 Gebäudeart/Gebäudenutzung: komplexe Gebäudetypologien, in diesem Sinne Gebäude der Honorarzone IV oder höher i.S.d. Anlage 10.2 zu § 34 HOAI Erbrachte Leistungen: Anlagen der Honorarzone II (oder höher) gem. Anlage 15.2 zu § 55 Absatz 3, § 56 Absatz 3 …
  • Die durchschnittliche Anzahl der beim Bewerber in den letzten drei abgeschlossenen Ge-schäftsjahren Beschäftigten der Lohngruppen des Bauhauptgewerbes einschließlich technischem Leitungspersonal im Leistungsbild Technische Ausrüstung Elektrische Anlagen muss 100 Beschäftigte betragen. Der Nachweis erfolgt durch Eigenerklärung.
  • Der Bewerber hat im Rahmen der Selbstauskunft anzugeben, ob und in welcher Form er im Rahmen der Planung von Bauvorhaben bereits Erfahrungen mit der frühzeitigen Einbindung der bauausführenden Unternehmen in den Planungsprozess hatte. Als Beispiele für solch eine frühzeitige Einbindung der bauausführenden Unternehmen können neben Projektabwicklungen im Rahmen von Mehrparteienverträgen wie dem …
  • er Bewerber hat im Rahmen der Selbstauskunft anzugeben, ob und in welcher Form er bereits Erfahrungen mit kooperativen Vertragsmodellen nachgewiesen hat. Als Beispiele für solche kooperativen Vertragsmodelle zählen neben Mehrparteienverträgen auch Allianzmodelle oder sonstige (ggfs. Auch bilaterale Vertragsmodelle), in denen eine kooperative Zusammenarbeit mit anderen Vertragspartnern …

Zuschlag / Ergebnis

Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.

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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.