Frist abgelaufen

Errichtung und Betrieb einer Geschäftsstelle „Wirtschaftliche Eigenständigkeit“ (2027-2029)

Teilnahmefrist
30.09.26, 10:00 Uhr
Auftraggeber
Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ)
Ort
Berlin, Berlin
Veröffentlicht
30.08.2026
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Originalunterlagen ↗

Leistungsbeschreibung

Die Gleichstellung der Geschlechter ist ein Verfassungsauftrag nach Art. 3 Abs. 2 GG und die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen ist zudem Ziel des KoaV (Zeilen 407-409). Um diesen Verpflichtungen und Zielen nachzukommen, ist die Stärkung der wirtschaftlichen Eigenständigkeit von Frauen und Männern bzw. die Förderung der ökonomischen Gleichstellung ein erklärtes Ziel der Bundesregierung. Dieses Ziel wurde sowohl im Jahreswirtschaftsbericht 2026 als auch im 7. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hinterlegt. Die Vermittlung von ökonomischem Orientierungswissen im Lebensverlauf (z. B. finanzielle Folgen von Teilzeit, Care-Arbeit und Steuerklassenwahl) ist hierfür ein zentraler Hebel. Hier soll auch die Arbeit der Geschäftsstelle „Wirtschaftliche Eigenständigkeit“ anknüpfen. Zur fachlichen, evidenzbasierten und kommunikativen Unterstützung des zuständigen Fachreferats wird für den Zeitraum vom 01.02.2027 bis 31.12.2029 die Einrichtung und der Betrieb einer externen Geschäftsstelle „Wirtschaftliche Eigenständigkeit“ europaweit ausgeschrieben.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.

Eignungsanforderungen

  • a) Kurze Darstellung des sich bewerbenden Unternehmens/der sich bewerbenden Institution/der sich bewerbenden Person b) Nennung der für das Unternehmen/die Institution verantwortlichen Personen c) Angabe bei Bewerbergemeinschaften, welches Mitglied welche Aufgaben und Themenstellungen übernimmt sowie wer als zentrale Ansprechperson fungiert
  • Mitteilung des Gründungsjahrs und Darstellung der Geschäftsentwicklung der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
  • Nachweis über Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bzw. Eigenerklärung, dass im Zuschlagsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.
  • - Eigenerklärungen zu §§ 123, 124 GWB. Der Bewerber/ Die Bewerberin hat nachzuwei-sen, dass auf ihn/sie keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe zutreffen. Hierzu ist mit dem Angebot eine Eigenerklärung zu den §§ 123, 124 GWB vorzulegen, die u. a. beinhaltet, dass der Bewerber/die Bewerberin sich nicht in einem Insolvenzver-fahren oder vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befindet …
  • Der Bewerber/Die Bewerberin hat Art und Umfang der Leistungen anzugeben, die er/sie an Unterauftragnehmer/Unterauftragnehmerinnen übertragen will und diese spätestens vor Zuschlagserteilung namentlich zu benennen. Die ergänzenden Vorgaben unter Punkt 7 sind zu beachten.
  • - Übersicht in Form einer Liste über die in den letzten drei Jahren geleisteten wesentlichen Arbeiten (und Aktivitäten) mit Angaben des Auftragsgegenstandes, des Auftragswertes, der Leistungszeit und der Angabe der öffentlichen und privaten Auftragge-ber/Auftraggeberinnen - Bereitschaft zu deutschlandweiten Dienstreisen - Nachweis von Erfahrungen und Kenntnissen anhand von Referenzen oder …

Zuschlag / Ergebnis

Ein verifizierbares Zuschlagsergebnis liegt uns noch nicht vor.

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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.