Frist abgelaufen

Sanierung Jugendclub Burgwedel - Objektplanung

Angebotsfrist
13.04.26, 12:00 Uhr
Auftraggeber
FHH Bezirksamt Eimsbüttel vertreten durch Sprinkenhof GmbH
Ort
Hamburg, Hamburg
Veröffentlicht
15.03.2026
Verfahren
Offenes Verfahren

Originalunterlagen ↗

Leistungsbeschreibung

Sachstand / Anlass für das Vorhaben

Im Rahmen der RISE-Gebietsentwicklung soll das eingeschossige Gebäude BJ 1993/94 mit einer BGF von ca. 412m² energetisch saniert und modernisiert werden.

Für das Bestandsgebäude liegt einen Energieberatungsbericht vom 25.06.2023 vor, der verschiedenen Varianten zur energetischen Sanierung darstellt.

Gemäß diesem Bericht sind neben dem hydraulischen Abgleich folgende Maßnahmen vorgesehen: der Austausch der Heizung durch eine Wärmepumpe, eine Dachdämmung mit 16 cm Dämmstärke (Wärmeleitgruppe 035, U-Wert: 0,20 W/m²K), die Dämmung der Außenwände mit 12 cm Dämmstärke (WLG 035) sowie der Austausch der Fenster durch dreifach verglaste Wärmeschutzfenster (U-Wert 0,9 W/m²K) und der Eingangstür (U-Wert 1,6 W/m²K).

Das Dach wurde bereits im Jahr 2020 mit einer EPS-Dämmung der Wärmeleitgruppe 035 von ca. 207,4 mm i.M. saniert. Unter Berücksichtigung dieser bereits durchgeführten Maßnahme sowie der geplanten Erneuerung der Lüftungsanlage ist eine Neubewertung des Energiekonzepts erforderlich.

Ergänzend zur energetischen Sanierung sollen die WC-Anlagen modernisiert, die Zugänge barrierefrei gestaltet (beispielsweise durch automatische Türöffner), die Lüftungsanlage erneuert, die Akustikdecken ausgetauscht sowie der Estrich im Hinblick auf die neue Fußbodenheizung und die Bodenbeläge erneuert werden.

Ziel ist es, im Rahmen der RISE-Gebietsförderung eine wirtschaftlich optimierte und zugleich nachhaltige Gesamtlösung zu entwickeln, die die Vorgaben des Hamburger Klimaplans berücksichtigt.

Objekt- und Lagebeschreibung

Das Gebäude verfügt über eine Nettogrundfläche von circa 313 m² und wurde im Jahr 1993 als eingeschossiger Massivbau im Hamburger Stadtteil Schnelsen errichtet. Schnelsen liegt am nördlichen Stadtrand von Hamburg und grenzt an Schleswig-Holstein. Das Grund-stück grenzt im Westen an eine Sportanlage und im Nordosten an eine Streuobstwiese.

An der südlichen Fassade des Gebäudes wurden nachträglich eine kleine Bewegungshalle sowie eine Gastronomieeinrichtung angebaut.

Der Zugang zum Gebäude erfolgt über eine circa 80 Meter lange Zuwegung, die ihren Ausgangspunkt am Königskinderweg hat. In unmittelbarer Nähe stehen mehrere Parkplätze zur Verfügung, die von den Besuchern der Sportanlage sowie der Gastronomie gemeinschaftlich genutzt werden.

Die Außenwände sowie die Decke des Gebäudes bestehen offensichtlich aus Stahlbeton. Die Fensterbänder an der Nord- und Westfassade bestehen aus für das Baujahr typischen, zweifach verglasten Holzfenstern. Das Dach ist mit einer extensiven Dachbegrünung ausgestattet.

Da das Gebäude nicht unterkellert ist, befindet sich der Hausanschlussraum im Erdgeschoss auf der Südseite. Die Technikräume, Abstellräume und WC-Anlagen sind Räume im Inneren des Gebäudes, die mit einer Lüftungsanlage belüftet und entlüftet werden.

Die Heizungsanlage besteht aus einem Gasbrennwertkessel. Dieser soll zusammen mit der Lüftungsanlage erneuert werden.

Seit der Errichtung des Gebäudes erfolgte keine Erneuerung der elektrischen Leitungen, Anlagen und Beleuchtungen.

Die benötigten Planungsleistungen des Vorhabens werden stufenweise beauftragt.

Die Beauftragung erfolgt dabei in 3 Stufen, wobei sich die einzelnen Leistungsphasen wie folgt auf die Stufen aufteilen:

Stufe 1: Leistungsphasen 2 – 3 (Vorplanung und Entwurfsplanung)

Stufe 2: Leistungsphase 4 - 6 (Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe)

Stufe 3: Leistungsphasen 7 – 8 (Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation)

Mit dem Zuschlag wird die Stufe 1 beauftragt. Die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen erfolgt stufenweise und optional.

Eignungsanforderungen

  • Nachweis der Berufsqualifikation gem. § 75 Abs. 1 VgV (z.B. Hochschulabschluss Architektur (Fachrichtung Architektur). Die vorgenannten Unterlagen sind von allen Mitgliedern einer Bewerber-/Bietergemeinschaft sowie den eignungsverleihenden Unternehmen einzureichen. Falls sich der/die Bewerbende/die Bewerber-/ Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf Unternehmende stützen möchte, …
  • Aktuell festangestellte Mitarbeitende: 2 Architekten*innen (Fachrichtung Architektur) (Stichtag: Ende Angebotsfrist) Falls sich der/die Bewerbende/ die Bewerber-/ Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf Unternehmende stützen möchte, sind auch von diesen Unternehmern die erforderlichen Angaben zu machen.
  • Durchschnittlicher Jahresumsatz für die Jahre 2022 - 2024 in Höhe von 250.000,00 EUR
  • Der/Die Bewerbende muss jedenfalls folgende Mindestanforderungen erfüllen, um nicht vom Verfahren ausgeschlossen zu werden: 1. Nachweis von mindestens 2 Projektreferenzen, die die folgenden Mindestanforderungen jeweils erfüllen: a) Vergleichbare Planungsleistung, wie eine energetische Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahme b) Abgeschlossene Leistungsphasen: 2 – 5 c) BGF mind. 400 …
  • Nachweis einer aktuellen Berufshaftpflichtversicherung in Höhe der folgenden Deckungssummen oder Abgabe einer Eigenerklärung, die bestätigt, dass die Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall auf die geforderten Höhen angehoben oder eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird: • für Personenschäden EUR 5.000.000 • für sonstige Vermögensschäden EUR 5.000.000 Alle Summen sind …
  • Persönliche Referenz der Projektleitung über 1 Projektreferenz, die die folgenden Anforderungen erfüllt: a) Vergleichbare Planungsleistungen, wie z.B. energetische Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen b) abgeschlossene Leistungsphasen 2 - 8 c) BGF von mind. 400 m² d) Projektabschluss: nicht vor dem 01.01.2020 Die Referenz erhält eine bessere Punktebewertung, wenn das nachfolgende …

Zuschlag / Ergebnis

Los LOT-0001: Zuschlag erteilt (Gewinnername nicht veröffentlicht) für 80.425,92 € · 21.04.2026.

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Archivierte Bekanntmachung. Maßgeblich sind die Originalbekanntmachung und Vergabeunterlagen.